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12 Gründe, um 2019 nach Neuseeland zu reisen

Um nach Neuseeland zu reisen, ist eigentlich jedes Jahr die perfekte Gelegenheit. Trotzdem haben wir 12 ganz besondere Gründe für eine Neuseeland-Reise 2019 gefunden.

Noch ist Zeit, um Flüge für den nächsten Sommer zu buchen!

1. Raketenland

Die erste Mondlandung muss wohl oder übel den Amerikanern zugestanden werden. Aber 50 Jahre danach hat auch das kleine Neuseeland seine eigene, quicklebendige Raumfahrt-Industrie auf die Beine gestellt. Im “Rocket Lab” von Peter Beck an der Spitze der einsamen Mahia Peninsula steht die weltweit einzige Orbital-Startrampe.

Bald will “Rocket Lab” die Raumfahrtindustrie revolutionieren, indem es kleine, günstigere Satelliten in höherer Anzahl ins Weltall schießen wird. Dann wird Neuseeland nicht mehr nur für seinen gigantischen Nachthimmel berühmt sein, sondern auch für die Raketen, die von hier aus zu den Sternen starten.

2. Auf Schusters Rappen

Neuseeländer lieben das Wandern. Die Aufregung im Land über den neuen Paparoa Track ist daher groß: Der zehnte Great Walk wird im September 2019 eröffnet. Es ist 25 Jahre her, seit der letzte dieser Premium-Wanderwege eröffnet wurde. Und dieser bietet Wanderfreuden der Extraklasse: An der wilden West Coast auf der Südinsel führt der Paparoa Track durch fast unzugängliches Gelände voller rauer Schönheit.

Ein Abstecher des 55 km langen Tracks führt zum Eingang der Pike River Mine: Hier findet sich eine Gedenkstätte für 29 Minenarbeiter, die bei einem Grubenunglück im Jahr 2010 verschüttet wurden und starben.

3. Eine wiedergeborene Stadt

Das bezaubernde Küstenstädtchen Kaikoura wurde 2016 von einem starken Erdbeben getroffen und stark in Mitleidenschaft gezogen. Zwar hielten sich die Schäden in der Stadt in Grenzen und nur sehr wenige Todesopfer waren zu beklagen. Das Beben zerstörte aber den Küstenhighway SH 1 und schnitt Kaikoura und andere Orte über Wochen vom Rest des Landes ab. Außerdem wurde die Küstenlandschaft durch die Anhebung des Meeresbodens um mehrere Meter nachhaltig verändert.

Seit Anfang 2018 ist die Hauptstadt des Whale-Watchings wieder offen für Touristen und bietet die volle Breite an spektakulären Naturerlebnissen. Auch die Panoramazüge des Coastal Pacific – er gilt als die schönste Zugstrecke des Landes – sind seit dem 1. Dezember 2018 wieder auf der Spur zwischen Christchurch und Picton.

4. Alles für die Umwelt

Hotelbetreiber in Neuseeland haben den Trend der Zeit erkannt: Immer mehr setzen den Umweltschutz vor das Profitstreben und gestalten ihre Angebote durchgängig nachhaltig. Das neueröffnete „Camp Glenorchy“ nahe Queenstown ist Vorreiter: gebaut nach einem weltweit einzigartigen Nachhaltigkeits-Code mit energieeffizienter Bauweise, energiesparender Beleuchtung, Bio-Toiletten und einem Solargarten. Die Betreiber des Camps wollen ihre Gäste dazu anregen, auch ihr Zuhause umweltfreundlich umzugestalten.  

5. Rugby-Rage

Den Rugby World Cup gibt es nur alle vier Jahre – 2019 wird er in Japan ausgetragen. Vorbereiten kann man sich in Neuseeland aber trotzdem schon mal: Die spirituelle Heimat der Sportart bietet nicht nur die weltberühmten und ungeschlagenen „All Blacks“, sondern drei weitere Weltklasse-Teams: die Rugby-Nationalmannschaft der Frauen, die „Black Ferns“ und die „Sevens“-Teams der Männer und Frauen.

Bei einem “Super Rugby”-Spiel, wenn Neuseelands Regionalmannschaften gegen Teams aus Südafrika, Australien, Japan und Argentinien antreten, kann man sich schon mal in Stimmung bringen für den Rugby Weltcup 2019 in Tokio.

6. Erste Treffen feiern

Der Sohn eines schottischen Tagelöhners hätte sich wohl nie träumen lassen, dass er einmal um die Welt segeln und in die Geschichtsbücher eingehen würde: James Cook reiste 1769 mit der „Endeavour“ im Auftrag Seiner Majestät ans andere Ende der Welt und zeichnete dort erstmals Neuseeland auf die Weltkarten ein. 250 Jahre später können Touristen seine Reise nacherleben – samt des historischen ersten Treffens mit Neuseelands Ureinwohnern, den Maori.

Zur Feier dieses Jahrestages wird es Ende 2019 diverse Festlichkeiten an den Hauptlandestellen des großen Seefahrers geben. Eine Flotte aus Segelschiffen und traditionellen Holzkanus soll die Seefahrer aus polynesischen und europäischen Ländern feiern, ohne die es das heutige Neuseeland nicht geben würde.

7. Tandemfahrt

Es ist eine Weltneuheit: Das speziell angefertigte Tandem-Fahrrad, auf dem man nebeneinander fährt, funktioniert sowohl mit Muskelkraft als auch als E-Bike. Ausgerüstet mit festen Rädern, saust es seit Ende 2018 auf einer nicht mehr genutzten Eisenbahnstrecke an der Ostküste der Nordinsel entlang.

Beim Rail Bike Adventure fährt man zwei Tage lang auf insgesamt 100 km Schienen von Gisborne nach Wairoa, mit einer Übernachtung im hübschen Örtchen Mahia.

8. Kunst und Natur

Das Nationalmuseum Te Papa Tongarewa in Wellington sollte ohnehin auf jeder Reiseroute stehen. Seit 2018 gibt es dafür zwei weitere Gründe: Die neueröffnete Kunstgalerie „Toi Art“ bietet mit ihrem riesigen Ausstellungsraum ein Kunsterlebnis der Extraklasse in Neuseeland. Die zweite Attraktion eröffnet 2019: Für 11 Mio. NZD wurde die neue „Nature Zone/Taiao“ konzipiert, die die bisherigen Natur-Ausstellungen ablöst.

Interaktive Erlebnisse und hunderte seltene Ausstellungsobjekte zeigen hier Neuseelands einzigartige Natur- und Tierwelt, kombiniert mit Maori-Kultur und hochmodernen wissenschaftlichen Präsentationsmethoden.

9. Leckeres “kai”

Besucher denken beim Stichwort “Maori-Küche” wohl meistens an das “hangi”, bei dem das Essen in einem Erdofen langsam gegart wird. Aber Maori-Küche ist noch viel mehr! Authentisches Maori-Essen mit Einflüssen der pazifischen, asiatischen und europäischen Kulturen kann man heutzutage im ganzen Land probieren: ob in Top-Restaurants oder an einfachen „food trucks“.

Feste wie Pacifica in Napier oder das Kawhia Kai Festival, das jeden Februar im abgelegenen Örtchen Kawhia im Waikato stattfindet, sind beste Gelegenheiten, um Gerichte wie „kaanga wai“ (fermentierter Mais) oder „koki“ (Haileber-Pastete) zu verkosten.

10. Voller Schwung

Mal eine andere Sportart: Anfang 2019 feiert das “New Zealand Open Golf”-Turnier seinen 100. Geburtstag. Auf zwei Golfplätzen nahe Queenstown, dem „Millbrook Resort“ und dem „The Hills“, werden zu diesem Anlass Weltklasse-Golfprofis um den begehrten Titel kämpfen. Daneben dürfen mindestens 140 Amateure und Profis im einzigartigen Pro-Am-Format nebeneinander abschlagen.

11. Schiff ahoi

Ende 2019 treffen sich in Auckland etwa 400 der besten Segler der Welt zu den Weltmeisterschaften der 49er, der 49erFX und der Nacra 17. Das ist die ideale Vorbereitung für den in zwei Jahren anstehenden America’s Cup, be idem das Emirates Team New Zealand seinen Titel auf dem Hauraki Gulf verteidigen muss. Das Event wird außerdem von vielen Ländern zur Vorauswahl der Segelregattas bei den Olympischen Spielen 2020 genutzt.

Wer Yachtluft schnuppern will, der kann in Auckland eine echte America’s Cup-Segelyacht durch den Waitemata Harbour steuern und auf Wunsch ein Rennen fahren.

12. Adrenalin pur

Noch mehr Adrenalin gefällig? Neuseelands Nationalheld, der das Bungy Jumping erfunden hat, gibt sich auch 30 Jahre nach der Grundsteinlegung seines Imperiums nicht zufrieden. A.J. Hackett hat 2018 das brandneue Nevis Catapult vorgestellt, mit dem man sich 150 Meter über dem Kawarau River mit bis zu 100 km/h in 1,5 Sekunden quer über das Nevis Valley schießen lassen kann. Die 3G Beschleunigung dürften den meisten Abenteuerlustigen genügen.

Oder nicht? Noch mehr Thrill bietet der Wasserfall-Klettersteig von Wild Wire. Beim “Lord of the Rungs“ steigt man 450 Meter hoch an den Twin Falls bei Wanaka hinauf. In Rotorua wartet derweil ein neuer Mega Track von OGO: Hier kann man sich in einem mit Luft gefüllten Gummiball auf dem längsten, steilsten und schnellsten Hügel der Welt hinabrollen lassen. Uaaah!

(Jenny Menzel)

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