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Gesetzesänderung tritt in Kraft: neue "Skilled Migrant" und "Essential Skills" Work Visa Kategorie

Nach Monaten der Vorankündigungen, Nachbesserungen und Spekulationen sind die neuen Richtlinien für Essential Skills Work Visa und die Skilled Migrant Kategorie (Residence Visa) nun am 28. August 2018 offiziell eingeführt worden. „Es gab nur wenige Überraschungen und mit denen konnte man eigentlich logisch rechnen“, kommentiert der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn. Welche neuen Bestimmungen in Kraft getreten sind und wie sich diese auswirken, hat 360 Grad für seine Leser zusammengefasst.

Mit den neuen Regulierungen für Work Visa und Residence Anträge in der Skilled Migrant Kategorie, verändert die neuseeländische Behörde Immigration New Zealand noch einmal die Visabestimmungen für temporäre Arbeitskräfte aus dem Ausland und Migranten. Angestellte sollen dort, wo sie händeringend gebraucht werden, zur Verfügung stehen, jedoch keinem qualifizierten Neuseeländer einen Arbeitsplatz wegnehmen. Man will sich zudem Zuwanderer ‚noch gezielter’ aussuchen und sicher gehen, dass sie integrierbar sind und einen tatsächlichen Nutzen für das Land bringen. „Die Tendenz der Verschärfung der Richtlinien geht auch mit diesen Neuregulierungen weiter“, erklärt Peter Hahn. „Allerdings muss man auch klar differenzieren, denn für den Großteil meiner deutschen Kunden haben sie keine gravierend negativen Auswirkungen!“

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Parlamentswahlen in Neuseeland: Es wird spannend!

Am 23. September 2017 wählen die Neuseeländer ein neues Parlament. In einem der friedlichsten Länder der Welt sind Wahlen meistens etwas langweilig – nicht diesmal.

Wie auch Deutschland, wählt Neuseeland seit 1996 nach dem Zweistimmensystem (jeder Wähler stimmt einmal für die bevorzugte Partei und einmal für einen Direktkandidaten). Anders als in Deutschland müssen sich alle wahlberechtigten Neuseeländer zur Wahl anmelden; wer das verpasst, zahlt eine Strafe von 100 NZD.

Die Neuseeländer haben die Wahl zwischen der etablierten National Party unter Premierminister Bill English, die seit neun Jahren das Land regiert, und der engagierten, aber politisch noch unbeschriebenen Herausforderin Jacinda Ardern, die für die Labour-Partei kandidiert.

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Immer mehr Unfälle mit ausländischen Fahrern

Die Zahl ausländischer Touristen, die auf neuseeländischen Straßen in Verkehrsunfälle verwickelt werden, steigt stetig an. Nach Statistiken des Verkehrsministeriums ist die Zahl schwerer und tödlicher Zusammenstöße, an denen ein Fahrer mit einem ausländischen Führerschein beteiligt oder schuld war, von unter 3 Prozent im Jahr 1995 auf fast 7 Prozent im Jahr 2016 gestiegen.

Die Statistik des Verkehrsministeriums erfasst auch Unfälle, die nur deshalb passierten, weil sich ein ausländischer Fahrer nicht an die örtlichen Verkehrsbedingungen angepasst hatte – also die Vorfahrtsregeln missachtet oder die Zustände der Straßen falsch eingeschätzt hatte. Der Anteil dieser Unfälle ist im Zeitverlauf ebenfalls gestiegen, liegt aber immer noch bei unter 2 Prozent.

Die Kosten für jeden Verkehrstoten werden auf über 4 Millionen NZD geschätzt.

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Neue Pläne für Christchurchs Cathedral Square

Christchurchs zentraler Platz vor dem Erdbeben von 2011 war der Cathedral Square. Dieser immer noch gesperrte Platz soll nun endlich komplett umgestaltet werden, um Menschen in das verwaiste Stadtzentrum zu locken und Raum für öffentliche Veranstaltungen zu bieten.

Grünflächen mit Bäumen und Wasserläufen, kein Durchgangsverkehr, temporäre Gebäude, die nachträglich dauerhaft werden können und Künstler und Kreative anziehen sollen, Freiflächen für Veranstaltungen und Orte für junge Menschen sind Kernpunkte des Entwurfs, der vom Stadtrat und der „Regenerate Christchurch“-Gruppe vorgestellt wurde. Öffentliche Zustimmung und eine Finanzierung vorausgesetzt, könnten Teile des Entwurfs bereits im Jahr 2018 umgesetzt werden.

Hauptziel der Umgestaltung soll es sein, einen ganz neuen Platz zu erschaffen – völlig anders als vor dem Erdbeben, sagt Ivan Iafeta von „Regenerate Christchurch“. Die Umgestaltung soll drei Flächen erzeugen, die miteinander verbunden sind.

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Beim Trüffel-Festival in Canterbury

Trüffeln gelten weltweit als eine der exquisitesten Delikatessen. Küchenchefs schätzen die Schwarze Trüffel für ihr ganz besonderes, intensives Aroma. Aber nur wenige wissen, dass gerade Neuseeland ein hervorragendes Trüffel-Gebiet ist. Vor allem in der Region Canterbury, wo der Boden sehr kalkhaltig ist, findet man die unterirdischen Leckereien.

Trüffeln sind die Fruchtkörper eines Pilzes, der in einer Symbiose mit bestimmten Baumarten lebt. Anstatt die üblichen Pilzhüte über der Erde wachsen zu lassen, hat sich die Trüffel auf das Erzeugen starker Aromen verlegt, um Tiere anzuziehen, die sie essen und dabei ihre Sporen verbreiten.

Der hohe ph-Wert der Böden in Canterbury und die vielen Sonnenscheinstunden erlauben es den Trüffeln, genau wie in ihren Heimatregionen in Westeuropa zu sprießen. In Nord-Canterbury gibt es heute die meisten Trüffelproduzenten Neuseelands.

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