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Snapper Angel Wettbewerb

Die Great Barrier Islands liegen etwa 100 Kilometer nordöstlich vor Auckland im Hauraki Golf. Noch ist das fischreiche Inselareal kein eigenes Marine-Schutzgebiet und das erfreut die Herzen der Angel-Freunde. Jedes Jahr findet hier eine richtige „Snapper Angel Competition" statt, denn der "Snapper" ist Neuseelands populärster Speisefisch. Von Booten und von Land aus versuchen die Teilnehmer ihr Glück. Die rot-goldenen Exemplare mit den blauen Punkten an der Oberseite, dem typischen Kopfprofil und den markanten Zähnen, werden zwischen 30 und 60 Zentimeter groß und können ein Gewicht von bis zu 14 Kilogramm erreichen. Der größte Fang wird prämiert und gefeiert. Doch „Snapper" gibt es nicht nur um die Great Barrier Islands, sondern überall in Neuseeland. Sie gelten bei Hobbyanglern als einer der besten Fänge und schwimmen sogar in Aucklands Hafenbecken.

Yams - die Neuseeländische Frühjahrsfrucht

Sie leuchten wieder in den Supermärkten - die Yams. Was aussieht wie eine Art gerade Ingwerwurzel in einem satten Rot-, Orangegelb- oder Pink-Ton und eine glänzende Schale hat, kommt eigentlich aus Südamerika, wo sie unter dem Namen „Oca" bekannt ist. Die Mischung aus Apfel und Kartoffel hat einen leicht süßlichen Geschmack und findet deshalb besonders bei Kindern großen Anklang. Die Wurzeln können nicht roh gegessen werden. Ohne sie zu schälen, werden die Yams gekocht wie Möhren oder Kartoffeln und die weiche Schale kann dann mit dem zarten gold-gelben Fruchtfleisch mitgegessen werden. Als Beilagengemüse oder im Auflauf liefern die Yams besonders viel Vitamin A, B6, Ballaststoffe und Kalium und sind nicht nur gesund, sondern auch ein Hingucker auf jeder Gemüseplatte.

Musiktherapie auch in Auckland

Was bislang in Neuseeland völliges Neuland war, ist eine weitere Errungenschaft im neuseeländischen Gesundheits-Sektor: 2004 eröffnete die Sängerin und Komponistin Hinewehi Mohi zusammen mit ihrem Mann George das Raukatauri Music Therapy Centre (RMTC) in Auckland. Ihre eigene Tochter Hineraukatauri leidet an Kinderlähmung. Die hoffnungsvollen Eltern reisten 1999 mit ihr nach London, um eine Musiktherapie zu machen. Mit großem Erfolg wurde das Leiden des eigenen Kindes gelindert. Da beschlossen die Eltern, diese weltweit neue Form der Therapie von verhaltensgestörten oder behinderten Kindern auch in ihre Heimat nach Neuseeland zu bringen. In dem 2004 errichteten Zentrum konnte seither unzähligen Kindern geholfen werden. Mittlerweile kümmern sich sogar vier Musiktherapeuten um über 100 Kinder pro Woche. „Der Erfolg gibt uns recht und wir sind stolz, nun auch anderen Kranken helfen zu können!"

Wallaby-Plage in Neuseeland

Eigentlich gibt es ja keine Kängurus in Neuseeland, oder doch? Mini-Kängurus, genannt Wallabies, haben sich in das kleine Örtchen Waimate, im schönen Otago auf die Südinsel, verirrt. 1870 von Siedlern eingeschleppt, vermehrten sich die Tiere ohne natürliche Feinde rasant. Mittlerweile leben hier so viele, dass sie zu einer regelrechten Plage geworden sind und in die gleiche Kategorie wie Hasen und Opossums eingeordnet werden.

Die Bewohner von Waimate drehen jetzt kurzerhand den Spieß um und machen sich ihre Plage zunutze. Jedes Jahr im März zieht das "Waimate Wallaby Hunt"-Fest Hunderte von Jägern und Touristen an. Die possierlichen Tiere sind dann zum Abschuss freigegeben und der größte Fang wird sogar noch prämiert. Dieses Jahr

erlegten 220 Jäger etwa 2.000 Tiere. Der Ort hat sich zudem ganzjährig auf die Mini-Kängurus eingestimmt: In den Restaurants werden alle möglichen und unmöglichen Wallaby- Gerichte angeboten. Ganz oben auf der Speisekarte steht in guter Neuseeland-Tradition der berüchtigte Wallaby-Pie.

Air New Zealands Antwort in der Carbon-Debatte

Air NZ will den Benzinverbrauch und den CO2-Ausstoß seiner Flotte drastisch reduzieren, um die Flugpreise attraktiv zu halten. Die Zahl der Touristen, die nach NZ reisen, ist trotz der Carbon-Debatte im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. In den Zeiten hoher Spritpreise und der CO2-Kritiker, in denen viele Touristen sich auf nähere Urlaubsziele beschränken, ist dies fast eine Sensation. Um den Trend weiter aufsteigend halten zu können und ein positives Zeichen zu setzen, will Air New Zealand bei den eigenen Maschinen nun eine völlig neue Technik einsetzen. Sogenannte „Winglets" an den Flügeln sollen den Luftwiderstand verringern. Zudem werden in Schweden gefertigte Luftentfeuchter helfen, jedes Flugzeug von etwa 200 Kilogramm Wasserballast zu befreien und somit Treibstoff zu sparen.

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