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Charité gibt sterbliche Überreste von Maori und Moriori zurück

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat die Gebeine von 109 Vorfahren der Maori und Moriori aus ihren vormaligen anthropologischen Sammlungen an das Nationalmuseum Te Papa Tongarewa in Wellington übergeben. An der offiziellen Zeremonie nahmen Abgesandte der indigenen Gemeinschaften, Vertreter von Te Papa und der Charité sowie der neuseeländische Botschafter Rupert Holborow teil.

Mit Gebeten und traditionellen Gesängen gedachten die Angehörigen der Maori und Moriori ihrer Vorfahren. Anschließend unterzeichneten Vertreter von Te Papa und der Charité das Übergabedokument.

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Naturerlebnis für Blinde in Wellingtons „Zealandia“

Das Naturschutz-Projekt „Zealandia” an der Stadtgrenze von Wellington bietet seit Anfang 2019 ein ganz besonderes Erlebnis an: Hier können Sehbehinderte und Blinde bei einer geführten Tour das Naturschutzgebiet auf ihre eigene Weise erleben.

Terese McLeod führt eine Gruppe von Besuchern auf einem Pfad, der sich durch dichten Wald in das Herz des Naturschutzgebiets von „Zealandia“ windet. Sie hält an einem Tarata-Baum, hebt eines seiner glänzenden, gelbgrünen Blätter vom Boden auf und reibt es zwischen ihren Fingern.

„Diese Blätter wurden von den Maori als Parfüm genutzt”, erzählt sie.

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Neuseeland und Frankreich: Gemeinsam gegen Online-Extremismus

Nach den Anschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch wollen Neuseeland und Frankreich gemeinsam gegen extremistische Inhalte im Internet vorgehen. Erste Entscheidungen sollen Mitte Mai bei einem Treffen in Frankreich fallen.

50 Menschen starben Mitte März in Christchurch, als ein rechtsextremer Terrorist das Feuer auf zwei Moscheen eröffnete. Den ersten Angriff streamte der Australier live auf Facebook, auch ein extremistisches Manifest voller rassistischer und antiislamischer Parolen veröffentlichte er online. Schon in den Tagen nach der Tragödie kündigte Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern an, gegen einen derartigen Online-Extremismus vorgehen zu wollen.

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Geografisches Zentrum Neuseelands rutscht nach Norden

Das Städtchen Nelson auf der Südinsel bietet neben einer Vielzahl von Naturschönheiten eine ganz besondere Attraktion: Hier befindet sich das geografische Zentrum Neuseelands, markiert mit einer riesigen weiß getünchten Nadel, die auf einen Punkt auf der Kuppe des Botanical Hill hoch über der Küste zeigt.

Hier oben verorteten die Landvermesser in den 1840er-Jahren die „Mitte“ Neuseelands, von der aus seitdem sämtliche Triangulationen vorgenommen wurden. Ob diese Vorgehensweise geografisch akkurat war, wurde jahrzehntelang nicht diskutiert – wozu auch.

Spätestens mit der Entdeckung, dass Neuseeland auf einem eigenen Kontinent liegt, gab es jedoch Anlass zum exakten Nachmessen – fand Jenny Black, eine Wissenschaftlerin des neuseeländischen GNS Institute.

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Mülldatenbank für Neuseelands Strände

Beim Strandspaziergang in Neuseeland erblickt man sie neuerdings immer häufiger: Gruppen von eifrigen Freiwilligen, die Plastikverpackungen, Einwegflaschen und Plastiktüten aus dem Sand fischen.

Der Verein Sustainable Coastlines hat in den letzten zehn Jahren ca. 1,5 Millionen Liter Müll an neuseeländischen Stränden gesammelt. Aber die Verschmutzung der Ozeane mit Plastik ist so groß, dass neue Ansätze nötig sind, um die Küsten Neuseelands zu säubern.

Ein von Microsoft unterstütztes Projekt möchte nun freiwillige Müllsammler zu Laien-Wissenschaftlern ausbilden.

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