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In Neuseeland kann man am besten in die Sterne schauen

von Julia Schoon

Wie übersetzt man eigentlich Dark-Sky Reserve? Versuchen wir es mal mit: ein Schutzgebiet, in dem es so wenig künstliches Licht gibt, dass in der dadurch vorherrschenden natürlichen Dunkelheit der Sternenhimmel besonders gut zu beobachten ist.

Fest steht: Das weltgrößte Dark-Sky Reserve liegt ab sofort in Canterbury auf der neuseeländischen Südinsel. Es umfasst das Mt John Observatorium oberhalb des Lake Tekapo und die Ortschaften Twizel und Aoraki-Mt. Cook village und hat eine Fläche von 4.300 Quadratkilometern. Das wurde auf der Third International Starlight Conference bekannt gegeben, die dieser Tage in Tekapo stattfindet.

Insgesamt gibt es bislang nur vier solcher Schutzgebiete weltweit, die von der International Dark Sky Association (IDA) anerkannt wurden: Die anderen drei liegen in Québec (Kanada), in der Namibwüste (Namibia) und in Exmoor (England). Das Aoraki-Mackenzie Dark-Sky Reserve ist jedoch das erste mit Goldstatus, was soviel bedeutet wie: Die Dunkelheit dort ist nahezu undurchdringlich. Oder anders formuliert: Es ist einer der besten Orte auf der ganzen Welt, um in die Sterne zu schauen (zumindest wenn man nicht auf den Gipfel eines sehr hohen Berges klettern will, wie es der Geschäftsführer der IDA auf stuff.co.nz formulierte).

Ein früherer Versuch, die Region von der Unesco als Weltnaturerbe anerkennen zu lassen, war gescheitert, da es schlicht keine Kriterien dafür gab, das "Erbe des Himmels" zu schützen. Umso größer ist nun die Freude in Canterbury.

Eine winzige Ahnung davon, wie der Sternenhimmel über Lake Tekapo aussieht, vermittelt dieses Video, das vom Mt. John aus gefilmt wurde.

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