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Tongariro Nationalpark ohne ‚Crossing’: Wanderung für Einsteiger

(Von Anja Schönborn)

Das Tongariro Alpine Crossing im gleichnamigen Nationalpark auf der Nordinsel dürfte den meisten Neuseelandfans geläufig sein, ist es doch die beliebteste Eintageswanderung im Land der langen weißen Wolke. Doch so beliebt wie die 18 km langen Wege durch die beeindruckende Vulkanlandschaft sind, so überfüllt sind sie zum Teil auch. Eine schöne ruhigere Alternative im Schatten der drei schlafenden Kegel ist der Tama Lakes Walk.

Ein guter Ausgangspunkt für Informationen, Kartenmaterial und die aktuelle Wettervorhersage ist das Whakapapa Visitor Centre im Tongariro National Park. Man sollte tatsächlich auch mitten im Sommer für große Wetterumschwünge mit Sturm und Schnee gerüstet sein, das Klima um die Gipfel des Mount Ruapehu, Mount Ngauruhoe und des Mount Tongariro ist oft tückisch.

Bereits  100 Meter vom Infozentrum entfernt beginnt die Wanderroute mit dem Namen Tama Lakes Walk.  Zunächst geht es durch einen schmalen Streifen Buchenwald, dann wird die Vegetation lichter und geht in rotbraune Tussokgras-Landschaft mit Manuka-Büschen über bis man die Taranaki Falls und die Tama Lakes Junction erreicht.

Alpine Pflanzen wie Hebe, Enzian und Berggänseblümchen zieren den Wegrand. Je höher die Wanderer steigen, desto karger und Tundra-ähnlicher wird der Bewuchs. Nach weniger als zwei Stunden ist das Ziel erreicht, der Lower Tama Lake. Der in Kobaltblau leuchtende See ist ein mit Wasser gefüllter Krater. Wem noch nicht die Puste ausgegangen ist, der sollte den weniger ausgebauten Weg, der nur mit Pfosten gekennzeichnet ist, weiter wandern. Er führt zum Upper Lake, ist steil und durch die Steine teilweise rutschig, lohnt sich jedoch. Auf dem Kraterrand angekommen liegt der blau leuchtende See vor der perfekt geformten Vulkankulisse des Mount Ngauruhoe, im Rücken thront der Mount Ruapehu.

Nur wenige Einheimische und Touristen kennen die Route und die paar Wanderer die sich treffen, tauschen sich freundlich aus. Nach rund fünf Stunden und 17 km Marsch gelangt man zurück ins Whakapapa Village. Wer möchte kann in das 80 Jahre alte Grand Chateau am Berghang einkehren. Das noble Hotel mit Restaurant bietet unter schweren Kronleuchtern Speisen und High Tea in Stil und noblem Ambiente. Ansonsten lockt Fergusson’s Café mit Kaffee, Snacks und Eis.

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