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Kakapo-Aufzuchtprogramm nimmt entscheidende Hürde

Das neuseeländische Kakapo Recovery Team hat die letzten vier Kakapo-Küken sicher zurück zu ihrem Geburtsort Whenua Hou auf Codfish Island gebracht und damit Geschichte geschrieben. Diese vier Kakapos – flugunfähige und sehr seltene Vögel, die es nur in Neuseeland gibt – gehören zu den 26 Küken, die im April von den Brutstätten auf Codfish Island in eine Hand-Aufzuchtsstation in der Nähe von Invercargill auf dem Festland gebracht wurden, da die Hauptnahrung der Tiere, die reife Rimu-Frucht, auf der Insel knapp geworden und damit das Überleben der Vögel gefährdet war.

Heute sind die Vögel 90 Tage alt und werden nun die nächsten sechs Wochen in temporären Außengehegen leben, damit sie sich an die Gegebenheiten auf der Insel gewöhnen können. Dabei werden sie langsam von der Handfütterung entwöhnt.Am Ende der Akklimatisierungsphase bekommt jeder Kakapo einen kleinen Transmitter. In kleinen Gruppen werden sie, über die Insel verstreut, ausgesetzt.

Für das Kakapo Recovery Team ist es eine große Erleichterung, dass alle Vögel gesund auf die Insel zurückgekehrt sind, nachdem es drei Monate lang rund um die Uhr für das Überleben der Vögel gearbeitet hat. Natürlich gibt es wie bei jedem jungen Tier, das in die freie Natur entlassen wird, Gefahren, doch auf der raubtierfreien Insel Whenua Hou / Codfish Island und unter der ständigen Beobachtung von Mitarbeitern des Department of Conservation (DOC) sind sie so sicher, wie es nur irgend möglich ist.

Die Rückkehr der jungen Kakapos nach Whenua Hou ist die letzte Anstrengung in einer langen und aufwändigen Brutzeit – einer sehr erfolgreichen allerdings. Die insgesamt 26 zurückgekehrten Küken zählen zu den 33 Vögeln, die im April, mitten im neuseeländischen Herbst, auf Whenua Hou / Codfish Island geschlüpft sind und überlebt haben. Mit ihnen kommt die gefährdete Kakapo-Population nun auf insgesamt 124 Vögel. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre ist die Zahl dieser seltenen Vögel damit um mehr als die Hälfte gewachsen.

Neuseelands Umweltminister Tim Groser gratulierte dem Kakapo Recovery Team. Diese erfolgreiche Brutzeit sei eine fantastische Auszeichnung für alle DOC-Mitarbeiter und die vielen Freiwilligen, die viele Jahre so hart für eine wachsende Kakapo-Population gearbeitet haben. In dieser Saison halfen mehr als 30 DOC-Mitarbeiter und Freiwillige bei der Aufzucht auf Whenua Hou.

Das Kakapo-Erhaltungsprogramm des DOC wird von Tinto Alcan NZ, New Zealand Aluminium Smelters und New Zealand Royal Forest & Bird Protection Society aktiv unterstützt. Das Programm wurde bereits vor mehr als 20 Jahren unterzeichnet und ist eines der längsten Umweltschutz-Gemeinschaftsprojekte des DOCs. Insgesamt wurden mehr als drei Millionen Neuseeland-Dollar in das Aufzuchtprogramm und in die raubtierfreien Vogelschutzgebiete für den Papagei investiert.

Fakten zum Kakapo:
- Der Kakapo ist der weltweit schwerste Papagei – Männchen können mehr als zwei Kilogramm wiegen.
- Der Kakapo kann große Mengen Energie als Körperfett speichern, was einzigartig unter den flugunfähigen bzw. nur wenig fliegenden Vögeln ist.
- Es ist der einzige Papagei mit einem aufblasbaren Brust-Luftsack.
- Kakapos paaren sich alle 3 bis 4 Jahre.
- Ein Vogel kann mehrere Kilometer in einer Nacht zurücklegen.
- Kakapos sind flugunfähig, können aber gut auf Bäume klettern.
- Kakapos sind Pflanzenfresser, die sich hauptsächlich von Wurzeln, Blättern und Früchten ernähren. 
- Möglicherweise als Schutz gegen Raubtiere wie den Adler sind Kakapos nachtaktiv und erstarren bei Gefahr.

Informationen über Vogelbeobachtungen und nachhaltigen Tourismus sowie weitere Informationen über Neuseeland finden Sie auf der offiziellen Webpage von Tourism New Zealand www.newzealand.com.


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