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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Taumata Hill: kleiner Hügel, großer Name

Nahe der Kleinstadt Porangahau, in der idyllischen Hawke’s Bay auf Neuseelands Nordinsel, liegt ein unscheinbarer, etwa 300 Meter hoher grasbewachsener Hügel, der weithin bekannt ist als „Taumata whakatangi hangakoauau o tamatea turi pukakapiki maunga horo nuku pokai whenua kitanatahu“. Das ist zwar nicht der längste Ortsname der Welt, aber als längster Ortsname in einem englischsprachigen Land hat es der Hügel trotzdem ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.

Ins Deutsche übertragen, bedeutet der aus 85 Buchstaben bestehende Name soviel wie „Der Ort, wo Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der rutschte, kletterte und Berge verschluckte, bekannt als ,Landesser‘, der viel umherreiste, für einen geliebten Menschen die Nasenflöte spielte“.

Da dies für die alltäglichen Zwecke der meisten Farmer, die in der Gegend leben, viel zu lang ist, nennt man den Hügel gemeinhin einfach Taumata Hill. Wenn aber einmal Zeit ist, erzählt man sich gern die traurige Geschichte hinter dem Namen.

Der erwähnte Tamatea war ein berühmter Maori-Häuptling, Vater von Kahungunu, dem Stammvater der Ngati Kahungunu, und von Ranginui, dem Stammvater des gleichnamigen „iwi“ in der Bay of Plenty. Außerdem war er offenbar ein neugieriger Entdecker, der auf der ganzen Nordinsel umherreiste und mit seinem Kanu sogar die Ostküste der Südinsel entlangsegelte.

Eines Tages, als Tamatea mit seinen Gefolgsleuten im Hinterland von Porangahau unterwegs war, traf er auf die Krieger eines anderen Stammes. Im anschließenden Kampf wurde sein Bruder getötet, worüber Tamatea so traurig war, dass er einige Tage lang am Schauplatz der Schlacht verweilte. Jeden Morgen saß er also auf diesem unscheinbaren Hügel und spielte auf seiner Nasenflöte (der „koauau“) den Trauergesang für seinen geliebten, verstorbenen Bruder.

Der Hügel mit dem langen Namen ist einfach zu finden, wenn man von Waipukurau etwa 55 Kilometer nach Süden fährt und dann recht auf Wimbledon Road abbiegt. Etwa fünf Kilometer weiter findet sich auch ein Schild am Straßenrand, auf dem der ganze lange Name drauf ist – von vielen Durchreisenden als witziger Fotostopp genutzt. Taumata Hill selbst befindet sich in Privatbesitz und kann nur mit einer Erlaubnis betreten werden.

(Jenny Menzel)

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