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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Besuch in Invercargill: Die Stadt im Süden hat viel zu bieten

Die südlichste Stadt Neuseelands wird nur von wenigen Reisenden auf die Route gesetzt – zu viele Naturwunder in unmittelbarer Nachbarschaft laufen Invercargill den Rang als „besuchenswert“ ab. Wer aber ein wenig Zeit und den Willen mitbringt, abseits der ausgetretenen Pfade zu gehen, der kann hier viel erleben.

Invercargill, gegründet 1856 von zumeist schottischen Einwanderern, ist das wirtschaftliche Zentrum der vielen kleinen Dörfer und Farmen des Southland. Gleichzeitig ist die Stadt mit knapp 50 000 Einwohnern aber auch kulturelles Zentrum, und diese Botschaft vermittelt sie mit wachsendem Erfolg an immer mehr Touristen.

Ein Stadtrundgang führt an perfekt erhaltenen viktorianischen, edwardianischen und barocken (!) Gebäuden wie dem 40 Meter hohen Wasserturm oder dem „Victoria Railway Hotel“ vorbei, das eines der ältesten noch laufenden Hotels von ganz Neuseeland ist. Auch der Art-déco-Stil ist häufig zu sehen. Dass es auch eine große Zahl modernistischer Gebäude gibt, ist ein Hinweis darauf, dass Invercargill in seiner Geschichte weniger als andere neuseeländische Städte mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.

Den besten Eindruck von der Vielfalt der Architektur in Invercargill bekommt man auf der Don Street und der abzweigenden Dee Street. Hier reihen sich Architekturdenkmäler, historische Fassaden und witzige moderne Kunstwerke wie die große Regenschirm-Skulptur aneinander, die gleichzeitig als Sonnenuhr und Planetarium funktioniert.

Einen Spaziergang sollte man auch durch den wunderschönen Queens Park machen, der direkt im Stadtzentrum liegt und einen Wintergarten mit „exotischen“ Gewächsen, einen Steingarten und sogar einen japanischen Garten beherbergt.

Gleich hinter dem Park auf der Gala Street stößt man auf das Southland Museum, dessen Pyramidenform kaum zu verwechseln ist. Hier ist nicht nur ein Schatz an zeitgenössischer neuseeländischer und historischer Maori-Kunst zu bewundern, sondern auch beeindruckende Ausstellungen zur Naturgeschichte. Sogar lebendige Ausstellungsstücke gibt es: Das Museum beherbergt die weltweit größte Kollektion von Tuatara-Echsen, die über 100 Jahre alt werden können.

Eine Broschüre mit einem Heritage Trail, den man sowohl zu Fuß als auch per Leih-Fahrrad erkunden kann, wird in der i-Site von Invercargill angeboten.

Eine wirklich ungewöhnliche Attraktion in Neuseelands südlichster Stadt wartet schließlich am Stadtrand auf der Bain Street: In der „Demolition World“ hat eine bekannte Abrissfirma eine Art Freiluftmuseum errichtet, das nur aus Funden bei Haushaltsauflösungen und Gebäudeabrissen besteht. Ob man die Kollektion als historischen Schatz oder als verrückten Freizeitpark sehen will (es gibt eine Menge gruseliger Schaufensterpuppen!), ist jedem selbst überlassen – immerhin werden die wurmstichigen alten Häuschen regelmäßig als Hintergrund für Filmdrehs und Gothic-Hochzeiten genutzt.

(Jenny Menzel)

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