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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Faszination Kauri

Neuseeland ist nicht nur Heimat für zahlreiche endemische Vogelarten, eine seltsamer als die andere. Hier wachsen auch einzigartige Bäume, die immergrünen Kauris. Die europäischen Siedler staunten über die riesigen Bäume mit dem wunderbar festen und leicht zu bearbeitenden Holz und nutzten es intensiv. Unzählige Schiffe, Häuser, Möbel, Eisenbahnschwellen und Drechselarbeiten aus Kauri finden sich heute in Neuseeland – aber kaum noch lebende Bäume.

Touristen bestaunen die uralten Baumriesen auf der Nordinsel, wo die letzten ihrer noch erhaltenen Bestände zu finden sind. Es gibt Kauri-Wanderwege, Kauri-Museen und Kunstwerke aus und über Kauri.

Hier kann man Kauris heute noch in Neuseeland bewundern:

* Waipoua Forest mit „Tane Mahuta“, „Te Matua Ngahere“ und den „Four Sisters“: der größte noch erhaltene Kauri-Wald Neuseelands
* Trounson Kauri Park bei Dargaville
* Waitakere Ranges und Hunua Ranges bei Auckland
* Puketi Forest in der Bay of Islands
* Kauri Grove auf der Coromandel Peninsula
* Kauri Museum in Matakohe mit der weltgrößten Sammlung von Kauri-Harz
* Ancient Kauri Museum in Awanui: Hier kann man eine Wendeltreppe im Innern eines Kauri-Stamms besteigen
* Gumdiggers Park in Waiharara bei Kaitaia

Nachdem sie fast alle Kauris ausgerottet haben, bemühen sich die Neuseeländer intensiv um den Erhalt der letzten Exemplare. Der größte Baum Neuseelands hat für das Nationalbewusstsein fast ebenso große Bedeutung wie der flugunfähige kleine Kiwi – und ist ebenso bedroht.

Kauris stehen in Neuseeland unter strengem Naturschutz, nur Maori dürfen die Bäume für rituelle Zwecke fällen. Produkte aus dem schön gemaserten Kauri-Holz, die man heute kaufen kann, stammen von Sumpf-Kauri: Das sind fossile Baumstämme, die im sumpfigen Boden über zehntausende Jahre erhalten wurden.

Ebenso wertvoll ist das bernsteinähnliche Kauri-Harz (Copal), dessen Brocken ebenfalls im Boden zu finden sind. Die Maori verwendeten „kapia“ als Kaugummi, zum Feueranzünden und für ihre Tätowierungen. Die europäischen Siedler nutzten es als Basis für die Herstellung von Firnis und Farben, Kauri-Harz war zeitweise Neuseelands wichtigstes Exportgut. Spuren der nach dem begehrten Harz suchenden „gum digger“ finden sich vor allem im Northland.

Ein Kauri-Baum kann mehr als 2000 Jahre alt werden. In dieser Zeit wächst er nur bis auf etwa 50 Meter Höhe, erreicht aber einen Stammdurchmesser von bis zu acht Metern. Während der glatte, helle Stamm von Tane Mahuta, dem größten heute noch lebenden Kauri im Waipoua Forest, einen Umfang von fast 14 Metern hat, gibt es alte Berichte über Bäume mit mehr als 26 Metern Umfang. Das heißt, dass etwa 15 Menschen sich an den Händen fassen müssten, um diesen Baumstamm umarmen zu können!

(Jenny Menzel)

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