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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Neuseelands unbekannte Inseln

Neuseeland selbst besteht natürlich aus zwei großen Inseln, und auch Stewart Island im Süden oder Great Barrier und Waiheke Island bei Auckland sind Reisenden bekannt. Dass die Südsee-Inseln Niue, Tokelau und die Cook Islands ebenfalls zum neuseeländischen Staatsgebiet gehören, ist ebenfalls vielen bekannt. Schließlich zählt Neuseeland noch einige unbewohnte subantarktische Inseln zu seinem Territorium, die als UNESCO-Weltnaturerbe gelten.

Auf Jaquemart Island liegt auch Neuseelands „wahrer“ südlichster Punkt. An Neuseelands östlichstem Punkt auf den Chatham Islands sehen die 600 Bewohner tatsächlich als erste die Sonne aufgehen.

Daneben liegen nahe vor Neuseelands Küsten noch zahlreiche kleine und kleinste Inseln – manche sind von Farmern bewohnt und bieten idyllische Campingplätze für Sommerfrischler, manche dürfen nur von Rangern des DOC zu Zwecken des Artenschutzes betreten werden, manche sind die aus dem Wasser ragenden Spitzen aktiver, Schwefeldampf und Feuer spuckender Vulkane. Wikipedia listet mehr als 130 Inseln verschiedenster Größe auf, von denen die meisten kleiner als zehn Quadratkilometer sind.

Schließlich gibt es noch einige Inseln, die inmitten der vielen Seen liegen, vor allem auf Neuseelands Südinsel. Pomona Island im Lake Manapouri ist die größte in dieser illustren Gruppe, Rahui im Lake Waikareiti, dem kleineren Nachbarn des Lake Waikaremoana, ist die geheimnisvollste.

Wer die Inseln und Inselchen erkunden will, braucht mitunter einen langen Atem und Geduld. Während Great Barrier, Waiheke und D´Urville Island über eigene Flughäfen verfügen, erreicht man Stewart Island oder Rangitoto Island noch relativ bequem per Fähre. Andere Inseln sind mit Hilfe von Wassertaxis oder eigenen Booten und Kayaks anzusteuern.

Die in Privatbesitz befindliche Great Mercury Island vor der Küste der Coromandel Peninsula kann man für 20 000 NZD am Tag mieten. Hier schlugen die Musiker der Band U2 ihr Domizil auf, während sie 2006 in Auckland mehrere Konzerte gaben.

Waiheke Island vor der Küste Aucklands ist zwar nicht allzu groß, gilt aber als die am dichtesten besiedelte Insel Neuseelands und gehört laut dem Reisemagazin Condé Nast Traveller auch zu den besten Inseln der Welt. Während hier sanfte Hügel, idyllische Strände und Weingüter zum Ausruhen einladen, bieten Great Barrier oder Stewart Island unberührte, raue Natur. Rangitoto oder White Island/Whakaari sind eindrucksvolle Zeugen von Neuseelands geologischen Ursprüngen, auf Somes Island wiederum warten historische Artefakte aus der neueren Geschichte.

Inseln, auf denen die einzigartige neuseeländische Tier- und Pflanzenwelt erhalten werden soll, indem sie vor eindringenden Räubern wie Ratten, Katzen oder Wieseln abgeschirmt werden, sind oft nicht öffentlich zugänglich. Die Tierwelt auf Kapiti Island oder Whale Island/Moutuhora in der Bay of Plenty kann man nur im Rahmen einer geführten Tour entdecken, während die tief im Süden liegenden subantarktischen Inseln nur für Forscher und Wissenschaftler zugänglich sind.

Es dürfte unmöglich sein, alle Inseln Neuseelands zu besuchen. Aber mindestens eine, besser mehrere Inseln sollte jeder Neuseeland-Besucher definitiv mit auf seine Reiseroute setzen.

(Jenny Menzel)

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