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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Schätze des „King Country“: Waikawau Tunnel Beach

Was tun, wenn ein Strand unheimlich schwer zu erreichen ist, man aber gern herankommen möchte? Für die Siedler, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Awakino lebten und gern ihre Produkte möglichst nahe ihrer Farmen auf Boote verladen wollten, war es klar: Man gräbt einfach einen Tunnel durch die Sandstein-Klippen.

Die Geschichte klingt unglaublich, ist aber wahr: Im Jahr 1911 gruben drei Neuseeländer mit Schaufeln und Hämmern einen 80 Meter langen Tunneldurchgang, um den Zugang zum Waikawau Beach zu erleichtern. Heute verlädt hier niemand mehr Schafe oder Ballen von Schafwolle, aber der abgeschiedene Strand an der Westküste der Nordinsel ist immer noch zugänglich und eine wahre Augenweide. Und das nicht nur, weil er auf dem über 60 Kilometer langen Küstenstück zwischen Marokopa und Awakino das einzige Stück Strand ist, an das man vom Land aus herankommt.

Nur bei Ebbe ist es möglich, den Tunnel zum Strand zu passieren. Die zahlreichen von der Brandung ausgewaschenen Höhlen, Überhänge und Tidenbecken laden dann für einige Stunden zum Entdecken ein. Zum echten Hingucker machen den Strand seine farbenprächtigen Sandsteinklippen, die je nach Einfall des Lichts und Stand der Sonne in Orange-, Gelb- und Brauntönen leuchten und einen wunderbaren Kontrast zum schwarzgrauen, leicht glitzernden vulkanischen Sand und den grellgrünen Schichten von Algen und Seegras bilden.

In etwa 45 Minuten kann man den Strand im Spaziertempo nach Norden ablaufen. Dabei entdeckt man weitere Schätze – von kleinen Wasserfällen und Bächen bis zu Stellen mit interessanten Felsen. Hauptsache, man verliert nicht den Gezeitenplan aus den Augen – wenn die Flut kommt, schlägt sie direkt an die Klippen.

Zu finden ist der Waikawau Tunnel Beach etwa 30 Kilometer nördlich von Awakino über die Manganui Road. Die letzten fünf Straßenkilometer auf der Waikawau Road sind geschottert und sollten vorsichtig befahren werden.

(Jenny Menzel)

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