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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Neuseelands erster Flug zur Aurora australis

Am 23. März 2017, zur „Equinox Aurora“, wenn Tag und Nacht genau gleich lang sind, wird es soweit sein: Dann startet Neuseelands erster Flug in die Aurora australis. Dass die eigentlich aus Norwegen, Island oder Kanada bekannten Nordlichter auch häufig auf der Südhalbkugel zu sehen sind, hat sich in den letzten Jahren herumgesprochen.
Mit Glück erblickt man die am Himmel tanzenden Lichter von den südlichsten Orten der Südinsel aus, mitunter sogar in Christchurch oder Wellington. Am besten sieht man die magisch erscheinenden, vielfarbig flimmernden Himmelslichter aber aus großer Höhe – idealerweise aus einer Raumstation oder aus einem Flugzeug.

Der Direktor des Otago Museum in Dunedin, Dr. Ian Griffin, war von einem solchen Flug mit dem NASA-Observatoriumsflugzeug „Sofia“ derart begeistert, dass er nun alle Hebel in Bewegung setzen will, um auch Nicht-Wissenschaftlern ein solches Erlebnis zu ermöglichen.

Entscheidend ist schlicht, ob genügend Interessenten zusammenkommen, die einen der 150 Plätze für einen solchen Flug buchen wollen. Auf der Nordhalbkugel starten solche Aurora-Flüge schon häufiger, in der südlichen Hemisphäre ist dies der erste Versuch.

Dr. Griffin möchte natürlich mit an Bord sein und hat bereits sein Ticket gekauft – sponsern lässt er sich nicht, obwohl er während des Fluges den anderen Teilnehmern ausführlich zur Verfügung stehen und einen Vortrag halten will. Mit an Bord wird außerdem der Astrofotograf Mark Gee sein, der Tipps zum Fotografieren der Aurora australis und des Nachthimmels geben wird.

Um perfekte Foto-Bedingungen auf allen Plätzen zu schaffen und Streit zwischen Sitznachbarn zu vermeiden, gibt es nur „Fensterplatz-Zweiertickets“: So kann man selbst untereinander ausmachen, wann man unterwegs die Plätze tauscht. Die Boeing 767 wird einen Zickzack-Kurs fliegen und die Beleuchtung im Inneren der Kabine für die meiste Zeit ausgeschaltet sein, so dass der Sternenhimmel über dem nächtlichen Pazifik und natürlich die Aurora australis perfekt zu sehen sind.

Ansonsten gibt es den ganz normalen Service, den man auf einem Langstreckenflug erwarten kann. Und ja, auch die Trennung zwischen Economy und Business Class bleibt erhalten. Tickets für die „Holzklasse“ sollen 3950 NZD kosten, für die Business Class zahlt man 8500 NZD – für jeweils zwei Sitze!

Organisiert wird der sieben bis acht Stunden lange Ausflug in den Himmel von der Reiseagentur „Orbit“ mit Sitz in Dunedin. Nach dem Start um 21 Uhr Ortszeit in Dunedin wird der gecharterte Flieger fast genau nach Süden fliegen – zum „Aurora Oval“, einer Region über dem Pazifik, in der nahezu permanent Südlichter zu sehen sind. Auf der Flugroute liegt außerdem die Datumsgrenze: Diese wird während der Reise insgesamt viermal überquert, bevor der Flieger gegen 5 Uhr morgens wieder auf Neuseelands Südinsel landet.
Wer mit dabei sein will, sollte schnell buchen – nach Auskunft von „Orbit“ laufen die Verkäufe so gut, dass Dr. Griffin bereits jährliche Flüge plant.

(Jenny Menzel)

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