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Rotorua: Wo Schlamm und Matsch zur Kultur gehören

Was ist Rotoruas hervorstechendstes Merkmal, an das sich bestimmt jeder Besucher erinnert? Genau: blubbernde, dampfende, stinkende Schlamm-Tümpel. Was so hässlich und wenig einladend wirkt, haben die findigen Einwohner von Rotorua schon lange umgedreht und zur Touristenattraktion entwickelt.

In den zahlreichen geothermalen Erlebnisparks wie „Te Puia“ oder „Wai-o-Tapu“ rund um die Stadt kann man „mud pools“ jeder Größe bewundern. Im bis zu zehn Meter tiefen „Nga Mokai a Koko“ blubbert fast 100 °C heißer Matsch. In „Hell’s Gate“ lassen sich in den Schlammtümpeln sogar herrlich gemütliche (und angeblich gesunde) Fußbäder und Ganzkörper-Schlammbäder nehmen.

Spas und Wellness-Tempel in Rotorua nutzen die Wärmewirkung und die Heilkräfte des stark mineralischen Schlamms ebenfalls bei ihren Verwöhn-Anwendungen. Welche teilweise seltsamen Anwendungen dabei früher üblich waren, kann man im Untergeschoss des Rotorua Museum sehen, wo man seit 1908 Schlammbäder nehmen konnte. Heute werden Erholungssuchende meistens in eine dicke Schicht des heilenden Schlamms eingepackt und genießen dann eine Kopfmassage, während die Wärme einwirkt.

Um noch mehr Besucher einzuladen, sich gemeinsam im Schlamm zu suhlen, startet Anfang Dezember 2017 in Rotorua das erste, aber sicher nicht letzte „International Mud Festival“. Vorreiter und Partner dieses Unternehmens ist die südkoreanische Stadt Boryeong City, die bereits seit vielen Jahren enormen Erfolg mit ihrem eigenen „Mud Festival“ verzeichnet: Jedes Jahr kommen über drei Millionen Besucher, um den koreanischen Schlamm zu genießen.

Im Jahr 2017 feiert Rotorua seinen 150. Geburtstag als geothermaler Wellness- und Kurort, wobei der heiße Schlamm schon immer eine prominente Rolle spielte. „Was liegt da näher, als das Jubiläum mit einem neuen Festival zu begehen?“, meint Rotoruas Bürgermeister Steve Chadwick. „In Rotorua gehören Dampf und Schlamm untrennbar zur Kultur, das passt einfach zusammen.“

Das „Mud Festival“ soll Spaß machen, aber auch einen Einblick in die lange Geschichte von Rotorua als internationalem Kurort und traditionsreicher Heilstätte geben. Das Verwöhnprogramm mit reichlich Schlamm kommt natürlich ebenfalls nicht zu kurz. Besucher können sich auf eine „Schlamm-Arena“ und viele Wellness-Events freuen.

(Jenny Menzel)

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