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Godley Head: ein ganz normaler ungewöhnlicher DOC Campground

Das neuseeländische Department of Conservation, kurz DOC, ist jedem Campervan-Reisenden bekannt; verwaltet es doch die rund 200 preiswerten Campingplätze für Selbstversorger, die in den schönsten Gegenden Neuseelands zu finden sind.

Zwar gibt es nur wenige DOC-Campingplätze, die warme Duschen, einen Spielplatz oder Stromanschlüsse für Wohnmobile zur Verfügung stellen. Einige sind nicht einmal über öffentliche Straßen zugänglich, und einen Stellplatz kann man auch nur auf den wenigsten reservieren.

Dafür sind diese Plätze je nach Kategorie unschlagbar günstig („serviced“, „scenic“ oder „standard“) oder sogar ganz kostenlos („basic“). Ihr bestes Verkaufsargument ist aber häufig ihre Lage. So gibt es Plätze auf einsamen Inseln, in verlassenen Goldgräberstädtchen, an stillen Bergseen oder an weißen Traumstränden.

Mitten in der Natur findet man viele DOC Campgrounds, in der Nähe von Städten sind sie dagegen selten. Rund um Christchurch fiel es bisher besonders schwer, einen DOC Campground zu finden – bis jetzt.

In einer verlassenen Militäranlage aus dem Zweiten Weltkrieg an einem windzerzausten Stück Steilküste etwa 20 Kilometer östlich von Christchurch, am Godley Head, wurde vor einigen Monaten der neueste DOC Campground eröffnet. Das in öffentlichem Besitz befindliche Gelände wurde ohnehin bereits vom DOC verwaltet und instandgehalten – da fiel es nicht schwer, die Anlagen für Camper umzugestalten. Das schwere Erdbeben von 2011 hat die historischen Anlagen und Gebäude, die einmal Platz für 400 Offiziere boten, kaum beschädigt.

Camping-Gäste können sich freuen: auf eine kurze Anfahrt aus Christchurch, auf atemberaubende Blicke von der 120 Meter hohen Steilküste hinab auf den Lyttelton Harbour und die Pegasus Bay im Süden, wo häufig Delfine und Wale gesichtet werden, und auf das Panorama der hoch aufragenden Bergkette der Kaikoura Range im Norden.

Für 13 NZD pro Erwachsenem (Kinder ab fünf Jahren zahlen 6,50 NZD für eine Nacht) gibt es 25 Stellplätze (ohne Stromanschluss), Picknicktische, eine Toilette mit Wasserspülung und einen Verwalter, der zumindest in den Sommermonaten immer am Platz zur Verfügung steht. Ein Code, den man bei der Reservierung erhält, öffnet das Zugangstor und bietet damit Sicherheit.

Die Verantwortlichen für das Gelände freuen sich auch deshalb auf viele Camping-Gäste, weil sie sich dadurch einen Rückgang der Schmierereien und Zerstörungen an den verlassenen alten Anlagen und Gebäuden erhoffen. Eine Stiftung arbeitet seit Jahren daran, Besuchern die lange Geschichte des Militärpostens am Godley Head in Form eines Besucherzentrums zu vermitteln.

Der Weg zum Godley Head führt über den beschaulichen Vorort Sumner. Von dort fährt man auf der Evans Pass Road nach Süden und biegt dann scharf links auf die Godley Head Road ab. Nun sind es noch etwa sechs Kilometer Fahrt nach Osten, auf einer schmalen, sehr kurvigen Straße – Vorsicht, Radfahrer!

(Jenny Menzel)

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