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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Das ist Frühling in Neuseeland

Der Frühling zeigt die Vielfalt der Landschaften Neuseelands so eindrücklich wie keine andere Jahreszeit. Wegen der längeren Tage, der steigenden Temperaturen und der (noch) wenigen Besucher ist der Frühling für viele Reisende die ideale Zeit, um nach Neuseeland zu kommen.

Wann genau der Frühling anfängt, hängt stark davon ab, wo im Land man sich befindet. Auf den langen, schmalen Inseln rutscht der Winter buchstäblich mit jedem Tag weiter nach Süden, verfolgt von gelb aufblühenden Kowhai-Sträuchern und Nektar trinkenden Singvögeln, von niedlichen weißen Lämmern auf den saftig grünen Hügeln und den sich elegant herabschwingenden weißen Kotuku-Kranichen, die in ihre abgelegenen Sommernistgebiete an der Westcoast zurückkehren.

Seltene und farbenfrohe Vögel kann man im Frühling an zahlreichen Orten auf beiden Inseln beobachten. Die Pfuhlschnepfe („kuaka“) kommt nach einer atemberaubenden Reise aus Sibirien oder Alaska auf die Coromandel Peninsula zurück und hält damit den Weltrekord unter den Zugvögeln.

Wesentlich weniger mobil ist das Nationaltier der Neuseeländer, der Kiwi. Auch für ihn ist der Frühling die Zeit des Brütens. Ab Mitte September können Besucher im „Rainbow Springs Wildlife Reserve“ bei Rotorua (und zwar nur hier!) frisch geschlüpfte Kiwi-Küken bestaunen.

Für seine Thermalquellen ist Neuseeland schon seit dem 19. Jahrhundert berühmt. Auch heute genießen tausende Besucher die wohlige Wärme und die Heilkräfte des mineralhaltigen Wassers, das in Neuseeland an vielen Stellen aus dem Boden kommt – sei es verborgen unter dem Sand des Hot Water Beach in Hahei, in Flüssen und Bächen wie dem Kerosene Creek bei Rotorua oder „klassisch“ in Badform eingefasst, etwa in Maruia Springs auf der Südinsel oder in den „Polynesian Spas“ von Rotorua. Was diese Attraktionen zum Frühjahrs-Must macht? Die noch eiskalten Seen und das Meer laden in dieser Zeit nur die Härtesten zum Baden ein, und anders als im Sommer lässt sich die thermale Wärme viel besser und ungestörter genießen.

Was ebenfalls mehr Spaß macht als bei grellem Sonnenschein mit hohem Sonnenbrand-Risiko, sind Wanderungen – und für sein dichtes, gut ausgebautes Wanderwegenetz genießt Neuseeland vollkommen zu Recht weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Ob gemütlicher Spaziergang oder fordernde Mehrtageswanderung, im Frühling zeigt sich die Natur für Wanderer voller frischem Grün, farbenfroher Blütenmeere und faszinierendem Tierleben; ohne die Besuchermassen der Hochsaison.

Zivilisierter, aber vielleicht noch schöner sind die in dieser Jahreszeit geradezu explodierenden Gärten und Botanischen Parks, die von Neuseeländern traditionell mit Hingabe angelegt und gepflegt werden. Die Meere von blühenden Rhododendren in der Region Taranaki sind eine Augenweide auch für Nicht-Botaniker.

Kein Wunder, dass die Menschen in Neuseeland von so viel erwachender Lebensfreude angesteckt werden. Der Frühling ist in Neuseeland Festival-Zeit. Zwischen zahlreichen Wein- und Food-Festivals in allen Ecken des Landes, Musikfestivals wie dem „Queenstown Jazz and Blues Festival“ und Kulturgrößen wie der „World of Wearable Art“ in Wellington hat man kaum Zeit, Luft zu holen.

Und ehe man sich versieht, ist der Sommer da.

(Jenny Menzel)

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