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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Christchurch startet durch – endlich

Über fünf Jahre ist es her, dass im Februar 2011 die Erde in Christchurch bebte – und zwar so heftig, dass die größte Stadt der Südinsel schwere Zerstörungen erlitt. Besonders das Stadtzentrum mit seiner historischen Kathedrale und vielen anderen ikonischen Gebäuden war eine „red zone“, die nicht oder nur unter Sicherheitsauflagen betreten werden durfte. Touren durch diese Sicherheitszone sind zwar inzwischen möglich, aber sie verstärken bei Besuchern und Einwohnern nur den Eindruck, dass eben kein Alltag in Christchurch herrscht.

Die „Cantabrians“, wie sich die Einwohner von Christchurch und dem umliegenden Distrikt Canterbury selbst nennen, sind hart im Nehmen. Unermüdlich haben sie in den letzten fünf Jahren dafür gearbeitet, ihre Stadt wieder lebenswert zu machen und Besucher zurückzulocken. Mit kreativen und ungewöhnlichen Projekten haben sie immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, auch in der internationalen Presse.

Die umstrittene, aber preisgekrönte „Cardboard Cathedral“ des japanischen Architekten Shigeru Ban am Latimer Square, die Re:START Shopping Mall aus bunten Schiffscontainern an der Cashel Street oder auch die vielen „Gap Filler“-Kunstprojekte auf den entstandenen Brachflächen haben Christchurch ein neues, modernes und richtig cooles Image verschafft.

Kreative Straßenkunst, clever designte Verkaufsflächen und eine Vielzahl neu eröffneter Bars, Cafés und Restaurants sorgen für neue Energie und ein modernes Lebensgefühl in der einst altehrwürdigen Stadt im englischen Look. Fans moderner Architektur kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Street Art Addicts und Liebhaber neoklassischer Stile.
Das neue gläserne Besucherzentrum der Botanical Gardens, die ultramoderne Christchurch Art Gallery an der Ecke Worcester Boulevard und Montreal Street mit der 46 Meter langen Neon-Installation des englischen Künstlers Martin Creed an der Fassade, das schick renovierte, 2011 fast völlig zerstörte Isaac Theatre Royal an der Gloucester Street oder die Regent Street, die komplett im 1930er-Stil der „Spanischen Mission“ neu aufgebaut wurde, sind nur einige der Highlights, die Neuseelands zweitgrößte Stadt ganz oben auf die Liste von Neuseeland-Touristen setzen.

Die Website neatplaces.co.nz, gegründet von einer Studentin aus Christchurch, ist für Besucher eine große Hilfe: Hier sind interessante, große und kleine, etablierte und neu eröffnete Shops, Cafés, kulturelle Angebote und vieles mehr für Christchurch aufgelistet (neuerdings auch für weitere neuseeländische Städte wie Auckland, Wellington und Dunedin). Für den praktischen Überblick sorgt eine interaktive Karte, und eine kostenlose App gibt es auch.

Und wenn ein neues Beben kommt? Die Cantabrians sind bereit. Alle neu errichteten Gebäude in Christchurch sind mit Hightech und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erdbebensicher gemacht, auch bei der Restaurierung der historischen Bauwerke steht Erdbebensicherheit ganz oben auf der Agenda.

(Jenny Menzel)

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