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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Motorrad-Mekka Invercargill: neues Museum eröffnet

Motorrad-Fans, die nach Neuseeland reisen, haben dabei vor allem die wunderschönen Routen im Auge, die das Land bietet: Freiheit beim Fahren bis zum Horizont, Easy-Rider-Feeling! Für einen Zwischenstopp mit kulturellem Mehrwert bietet sich das unscheinbare Städtchen Invercargill an. Im tiefsten Süden der Südinsel liegt die Hauptstadt des Distrikts Southland weitab von der Touristenroute. Bisher jedenfalls.

Denn am 23. November eröffnete hier im Rahmen der jährlichen „Burt Munro Challenge“, einem Festival für Motorrad-Fans, das „Classic Motorcycle Mecca“. Zur Eröffnungszeremonie erschien kein Geringerer als Motorrad-Star Guy Martin: Der britische Straßenrennfahrer hatte nur wenige Monate zuvor in der Großen Salzwüste in Utah auf einer Triumph-Maschine die Rekordgeschwindigkeit von 441 km/h erreicht.

Damit ist er ein würdiger Nachfolger des aus Invercargill stammenden Burt Munro, der mit seiner selbst umgebauten Indian Scout mehrere Geschwindigkeitsrekorde aufstellte, die bis heute ungebrochen sind. Noch im Alter von fast 70 Jahren brauste Munro auf seiner 47 Jahre alten Maschine über die Rennstrecken; 28 Jahre nach seinem Tod wurde er in die „Motorcycle Hall of Fame“ aufgenommen.

Für Bill Richardson, den Besitzer der „Transport World“, war es daher nur folgerichtig, die Sammlung klassischer Motorräder zu kaufen, als er das Angebot bekam. Mit dem „Classic Motorcycle Mecca“ erweitert er seine ohnehin schon weltgrößte private Sammlung historischer Transportfahrzeuge, von denen einige weltweite Unikate sind.

Über 300 Motorräder und Motorrad-bezogene Kunstwerke enthält die Motorrad-Kollektion von Tom und Heather Sturgess, darunter Schmuckstücke wie eine Peugeot von 1902 oder eine topmoderne Simms Corbin Custom. Enthusiasten und Sammler finden hier sowohl bekannte Marken wie Ariel, BMW und Indian als auch Raritäten wie Motorräder von Schwinn und Zundapp.

Von ihrem ursprünglichen Standort in Nelson zog die „NZ Classic Motorcycles Collection“ im Mai auf die Tay Street nach Invercargill um, nachdem die Vorbesitzer sie aus gesundheitlichen Gründen verkaufen mussten. Zur „Transport World“ sind es von hier aus noch einige hundert Meter die Straße hinunter; die legt man am besten stilecht auf der eigenen Maschine zurück.

Die neue Heimat des „Motorcycle Mecca“ bietet ein rundum authentisches Motorrad-Erlebnis: Angefangen bei den beiden historischen Backsteingebäuden mit polierten Holzböden und vielen Art-deco-Elementen, den zahlreichen Original-Werbepostern und Kunstwerken aus dem frühen 20. Jahrhundert (von denen einige wertvoller sind als die ausgestellten Motorräder), bis zum stilechten Café „Moccaspresso“, wo harte Kerle einen richtig guten Kaffee bekommen.

(Jenny Menzel)

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