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Das ist Neuseelands gefährlichster Strand

Jeder Neuseeland-Reiseführer verzeichnet ihn als „Must do“, jeder Neuseeland-Reisende will dort hin. Der Hot Water Beach ist nicht nur wunderschön, er birgt auch mit seinen heißen Thermalquellen direkt unter dem Sand ein weltberühmtes „Geheimnis“ – Schaufel mitbringen, buddeln, genießen.

Aber kaum jemand macht sich bewusst, dass der Strand bei Hahei auf der Coromandel Peninsula offenbar zu den gefährlichsten Stränden von ganz Neuseeland zählt.

Wie kommt es zu dieser Einschätzung? Reine Statistik: In der vergangenen  Sommersaison kam es am Hot Water Beach zu den landesweit meisten Rettungseinsätzen. An diesem Strand mussten insgesamt 81 mal die Rettungsschwimmer ausrücken, im Vergleich dazu steht der berühmt-berüchtigte Piha Beach im Westen von Auckland mit nur 69 Einsätzen abgeschlagen auf Platz drei.

Natürlich gibt es in Neuseeland zahlreiche Strände, die wesentlich gefährlicher sind als der Hot Water Beach. Aber dieser Strand in Tagesausflugs-Distanz zur Metropole Auckland, der auf der To-do-Liste fast jedes Neuseeland-Reisenden steht, sieht einfach viel mehr Badegäste. Viele von diesen sind Touristen, die schlecht schwimmen können und auf das Schwimmen im offenen Meer nicht vorbereitet sind.

Traurig ist auch, dass die meisten Menschen, die in Neuseeland im Meer ertrinken, junge Erwachsene sind. Die meisten haben zwar Schwimmen in der Schule gelernt, aber sie überschätzen ihre Kraft und ihre Fähigkeiten im offenen Meer.

„Nicht der Strand ist gefährlich, es sind die Leute, die hierher kommen“, sagt denn auch Gary Hinds, Rettungsschwimmer und Vorsitzender des „Hot Water Beach Surf Club“. Die Rettungsschwimmer, die ehrenamtlich arbeiten und zum Teil noch zur Schule gehen, bereiten sich auf die massiv steigenden Touristenzahlen vor. Viel häufiger, als zu Rettungseinsätzen auszurücken, arbeiten sie präventiv, informieren Strandbesucher und führen Übungen durch.

Ihre wichtigste Botschaft an Badegäste: „Bleibt zwischen den Flaggen!“ Wer sich beim Baden im Meer in der von Rettungsschwimmern überwachten Zone aufhält, schwimmt sicher. Alle Todesfälle durch Ertrinken in der vergangenen Badesaison hätten allein dadurch verhindert werden können, dass man sich an diese Regel hält. In den gesamten 107 Jahren, in denen es die Organisation der freiwilligen Rettungsschwimmer gibt, ist noch nie ein Mensch zwischen den Flaggen ertrunken.

Am Hot Water Beach kann man also ohne Probleme sicher baden und schwimmen – solange die Rettungsschwimmer anwesend sind und ihre Flaggen aufgestellt haben. Außerhalb dieser Zeiten ist es am besten, im flachen Wasser zu bleiben. Die heißen Quellen unter dem Sand machen das ja ohnehin zu einer sehr vergnüglichen Angelegenheit

(Jenny Menzel)

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