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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Wandern rund um in New Plymouth

Die Region Taranaki ist für 2017 vom Lonely Planet zu einer der schönsten Reise-Gegenden weltweit gekürt worden – und zwar zu Recht. Allein die atemberaubende Küste ist den Abstecher an die Westküste der Nordinsel allemal wert, und daneben hat New Plymouth eine Vielzahl abwechslungsreicher Wanderungen anzubieten, die sich teilweise direkt durch das Stadtgebiet ziehen.

Direkt durch das Stadtgebiet von New Plymouth führt der Te Henui Walkway, der dem Lauf des gleichnamigen Flusses folgt. Läuft man entlang des dicht bewaldeten, mit einheimischen und exotischen Pflanzen bewachsenen Ufers, kann man sich kaum vorstellen, mitten in einer Stadt zu sein. Von der Durham Avenue gelangt man in etwa einer Stunde bis an die Küste, wo der Weg auf den Coastal Walkway trifft.

Schon ein kurzer Spaziergang durch das Stadtzentrum lohnt sich in New Plymouth, denn man trifft an jeder Ecke auf faszinierende Street Art. Auch im Pukekura Park, wo einmal jährlich das „Festival of Lights“ stattfindet, trifft man auf zahlreiche moderne Installationen und Skulpturen. Außerhalb der Stadt wird es aber noch viel spektakulärer!

Der Coastal Walkway ist der ganze Stolz von New Plymouth. Auf einem zehn Kilometer langen, durchgehend betonierten Weg gelangt man zu Fuß, mit dem Kinderwagen, per Rollerskates oder auf dem Fahrrad von Ngamotu Beach bis nach Bell Block (wo man den Hickford Park Walkway anschließen kann). Die Meisterstücke des Weges, die kinetische Installation „Wind Wand“ und die aufsehenerregende Te Rewa Rewa Bridge, passiert man etwa auf halber Strecke.

Knorrige, rot blühende Pohutukawas und ein idyllischer Strand – das ist das typische Nordinsel-Neuseeland. Der Hickford Park Walkway im Osten von New Plymouth führt auf einer einfachen, hübschen Route durch eines der letzten Feuchtgebiete Taranakis mit einem artenreichen Vogelleben, über grasbewachsene Dünen zu einem steinigen, für den örtlichen Maori-Stamm heiligen Strand.

Der Vulkankegel des Mount Taranaki entzieht sich oft den Fotografen, indem er eine Wolkenmütze trägt. Gelingt eine Aufnahme des schneebedeckten Gipfels, darf man stolz sein. Noch schöner ist der Schnappschuss vom Spiegelbild des Mount Taranaki, reflektiert vom stillen Wasser des Lake Mangamahoe. Nur ein paar Kilometer südlich von New Plymouth beginnt der Lake Circuit Walk, der in 1,5 Stunden durch urtümliche Wälder zum Seeufer mit der Traumaussicht führt.

Die „Three Sisters“ sind hoch aufragende Felsformationen am schwarzen Strand von Tongaporutu. Aus eben diesen weiß-orange leuchtenden Klippen wäscht das wilde Meer in immerwährender Arbeit einzeln stehende Säulen und Bögen heraus, die die Fantasie der Besucher herausfordern. Es lohnt sich, immer wieder herzukommen, denn diese Küste sieht immer anders aus. Ein Erdbeben beraubte kürzlich zum Beispiel den „Elephant Rock“ seines Rüssels, und die namensgebenden „three sisters“ waren früher einmal zu viert.
Warum nur sind New Plymouth und Taranaki den Touristikern bisher nicht aufgefallen? Wir wollen hoffen, dass es noch eine Weile so bleibt…

(Jenny Menzel)

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