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Mortal Engines: das neue Meisterwerk von Sir Peter Jackson?

Ob es klug ist, sich erneut an der Adaption eines Fantasy-Buches zu versuchen? Regie-Legende und neuseeländisches Urgestein Sir Peter Jackson ist nicht nur selbst weltberühmt geworden durch seine Verfilmung der Tolkien-Klassiker „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“. Ganz Neuseeland verdankt dem Wellingtoner mit den zerzausten Haaren, der am liebsten barfuß am Set sitzt, seinen Ruf als „Mittelerde“-Reisedestination von paradiesisch-mystischer Schönheit.

Nun will es der Kultregisseur offenbar noch einmal wissen: „Mortal Engines“ ist das erste einer Reihe von (bisher) vier Jugend-Fantasybüchern des Autors Phillip Reeve, erschienen im Jahr 2001. Das Setting ist faszinierend: In einer post-apokalyptischen Welt bewegen sich ganze Städte mit Hilfe gigantischer Motoren nomadisch über das Antlitz der Erde, immer auf der Suche nach den letzten verbliebenen Ressourcen, wobei sie sich auch mal gegenseitig verzehren: „städtischer Darwinismus“.

Hauptort der Handlung ist London, eine wie eine gigantische Hochzeitstorte aufgeschichtete Steampunk-Stadt, in deren breitem Bauch, dicht am Gedröhn der Motoren, die Armen dahinvegetieren und an deren Spitze die Anführer der Gilden sitzen – gekrönt von der Saint Paul’s Cathedral, die als einziges Bauwerk den „60-Minuten-Krieg“ überstanden hat.

In diesem verrückt-fantastischen Endzeit-London trifft der 15-jährige Waise Tom Natsworthy die Aktivistin Hester Shaw, die dafür kämpft, dass die „moving cities“ wieder fest verankert werden und die Erde nicht weiter vernichten. Ein Konflikt entfaltet sich, der auch für erwachsene Leser spannend ist.
Steampunk und Fantasy, eine Mischung aus „Mad Max“ und „Das wandelnde Schloss“, das klang für Sir Peter wohl nach genau der richtigen Mischung. Schon 2009 meldete er Interesse an dem Stoff an und schrieb gemeinsam mit seiner Frau Fran Walsh und Philippa Boyens das Drehbuch – im selben Dreiergespann also wie bei den „Herr der Ringe“-Filmen.

Seit Oktober 2016 ist Jacksons Produktionsfirma Wingnut Films mit den Drehvorbereitungen beschäftigt, im Frühjahr 2017 sollen die Aufnahmen starten. Aufrufe zu Massen-Castings gingen bereits durch die neuseeländischen Kleinanzeigen. Wer zwischen März und Juni 2017 in Wellington ist und eine Arbeitserlaubnis hat, der kann sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für eine Statistenrolle bewerben.

Die Regie bei „Mortal Engines“ führt allerdings nicht Sir Peter himself, sondern Christian Rivers, ein eng mit Jackson befreundeter neuseeländischer Regisseur und Tricktechniker, der bisher für alle Filme des Star-Regisseurs seit „Braindead“ die Storyboards gezeichnet hat und im „Hobbit“ das zweite Drehteam leitete. Für Jacksons Verfilmung von „King Kong“ erhielt Rivers 2004 einen Oscar in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“. Es geht aber auch ohne Peter Jackson: In „Pete’s Dragon“ übernahm Christian Rivers die Regieassistenz.
Ob „Mortal Engines“ wieder vor dem Hintergrund der neuseeländischen Naturschönheiten gedreht wird? Die „Steampunk Capital“ Oamaru, die kargen Berge im Hochland von Central Otago oder North Canterbury fallen uns da sofort ein. Ob bekannte Stars dabei sein werden oder neue Gesichter? Und ob es bei einem Einteiler bleiben wird? All das steht noch in den Sternen. Fest angekündigt wurde allerdings schon das Ausstrahlungsdatum des fertigen Films: der 14. Dezember 2018.

(Jenny Menzel)

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