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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Great Walks, die keine sind: Neuseelands unbekannte Wanderwege

Die neun „Great Walks“ kennt jeder Neuseeland-Besucher: mehrtägige Wanderwege, die durch die schönsten und spektakulärsten Regionen der Nord- und Südinsel führen. Damit möglichst jeder in den Genuss kommen kann, diese Wege zu laufen, sind die „Great Walks“ auch für die Bedürfnisse von weniger wandertauglichen Touristen ausgestattet; mit Wegen, die gut ausgebaut und markiert sind, mit Brücken, Treppen und Geländern und natürlich mit Übernachtungsmöglichkeiten. Die Hütten sind mit Kochgelegenheiten, Toiletten und Öfen ausgestattet, in der Hauptsaison sind Ranger des DOC anwesend, die Wanderern helfen. An den Start- und Endpunkten kann man sein Auto und überzähliges Gepäck abstellen, Shuttleservices übernehmen bei „Oneway“-Strecken den Rücktransport.

Dieses wunderbare Angebot hat Neuseeland als Wanderdestination weltberühmt gemacht und zieht jedes Jahr mehr Besucher an. Für die beliebtesten „Great Walks“, etwa den Milford Track und den Routeburn Track, muss man sich inzwischen ein halbes Jahr vorher registrieren, um eine Chance auf einen Platz zu haben. Der Abel Tasman Coast Track ist in der Hauptsaison so überfüllt, dass man an einzelnen Wegabschnitten Schlange steht.

Zum Glück bietet Neuseelands grandiose Natur eine Vielzahl weiterer Mehrtages-Wanderwege, die nicht weniger schön sind als die „Great Walks“ – mit dem großen Vorteil, dass man hier auch in der Hauptsaison relativ starten und die Natur fast allein genießen kann.

Diese neun Alternativen zu den „Great Walks“ sind mindestens genauso „great“ und fast genauso komfortabel angelegt:

Te Paki Coastal Walk: Drei- bis Viertageswanderung im Northland, die einmal um die Spitze der Nordinsel herumführt, immer an der Küste entlang; 48 Kilometer „oneway“, übernachtet wird auf Campingplätzen, die man nicht reservieren muss.

Hillary Trail: Vier- bis Sechstageswanderung durch die Waitakere Ranges im Westen von Auckland, vom Arataki Visitor Centre bis zum schwarzen Strand von Muriwai; 77 Kilometer „oneway“, übernachtet wird auf Campingplätzen, die man beim Auckland Regional Council reservieren muss.

Aotea Track: Zwei- bis Dreitageswanderung auf Great Barrier Island im Hauraki Gulf, 25-Kilometer-Rundweg über die Insel mit Übernachtung in Hütten, die beim DOC reserviert werden müssen; der Anfang des Weges kann per Mietwagen oder mit dem Bus erreicht werden.

Pouakai Circuit: Zwei- bis Dreitageswanderung im Egmont National Park an der Westküste der Nordinsel, 25 Kilometer langer Rundweg am Fuß des Vulkans Taranaki; übernachtet wird in Hütten, die nicht reserviert werden müssen („hut tickets“ müssen allerdings beim DOC gekauft werden).

Queen Charlotte Track: Drei- bis Fünftageswanderung in den Marlborough Sounds, Boot-Shuttles fahren von Anakiwa zum Startpunkt in Ship Cove; 71 Kilometer langer Weg durch die Sounds, übernachtet wird auf Campingplätzen oder bequem in Lodges.

Travers Sabine Circuit: Vier- bis Siebentageswanderung im Nelson Lakes National Park im Norden der Südinsel, der 80-Kilometer-Rundweg führt bis auf 2000 Meter Höhe; Zugang zu den Startpunkten mit Bus-Shuttles und Wassertaxis, Übernachtung in Hütten, von denen mindestens die St Angelus Hut reserviert werden muss.

St James Walkway: Vier- bis Fünftageswanderung am Lewis Pass im Canterbury-Distrikt, Start und Ziel des 66 Kilometer langen Weges liegen am SH 7; übernachtet wird in Backcountry-Hütten ohne Reservierung.

Greenstone and Caples Track: Drei- bis Viertageswanderung durch zwei Flusstäler am Lake Wakatipu nahe Queenstown, Rundweg über 61 Kilometer mit Übernachtungen in Hütten („hut tickets“ müssen vorher erworben werden) oder auf Campingplätzen.

Tuatapere Hump Ridge Track: Dreitageswanderung durch das südwestliche Fiordland mit Traumblicken auf Stewart Island; 61-Kilometer-Rundweg, dessen Hütten über das „Hump Ridge Track Office“ vorgebucht werden müssen; der Startpunkt ist mit Auto oder Bus aus Invercargill oder Te Anau erreichbar.

Also dann: fröhliches Wandern!

(Jenny Menzel)

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