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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Neuseeland im Herbst: Erntezeit!

Während auf der Nordhalbkugel endlich die ersten Frühblüher ihre Köpfchen aus der Erde stecken, ist der Jahreszyklus in Neuseeland schon eine halbe Umdrehung weiter. Hier machen sich die Bauern ab Mitte Februar daran, ihre Ernte einzufahren. Und da gibt es einiges zu pflücken!

Während der Frühling in Neuseeland die beste Zeit für Garten-Fans ist und der Sommer mit idyllischen Stränden und bestem Wanderwetter aufwartet, sollten Freunde des guten Essens ihren Neuseeland-Besuch auf den Herbst legen. Im Februar, März und April ist nicht nur allerorts Erntezeit, die Chancen stehen auch gut, dass man bei einem oder mehreren Food-Festivals vorbeischauen kann.

Eines der schönsten Herbst-Reiseziele für Weinfreunde ist Waiheke Island, nur eine kurze Fährfahrt von Auckland entfernt im Gulf Harbour gelegen. Beim Waiheke Wine & Food Festival, wo zu Livemusik ausgesuchte Weine und feinste Speisen gereicht werden, fühlt man sich nicht wie in Neuseeland, sondern eher wie Gott in Frankreich.
Etwas weiter nördlich in Matakana warten ebenfalls Gaumenfreuden auf Gaumenfreunde: Das kleine Städtchen, in dem sich etliche gut betuchte „Aussteiger“ niedergelassen haben, ist an Wochenenden ein kulinarisches Eldorado, auf dessen „Farmer’s Market“ ausgesuchte Leckereien zu finden sind. Ob frischer Büffelmozzarella, selbst angebaute Oliven oder Apfel-Feijoa-Wein aus der „Lothlorien“-Winzerei – alles, was man hier verkostet, schmeckt zuverlässig hervorragend.

Im frühen Herbst warten auf den Speisekarten erntefrische Tomaten, Macadamia-Nüsse, Feigen und die typisch neuseeländischen Feijoas. Daneben gibt es knackige Äpfel und saftige Birnen, butterzarte Avocados, riesige Kürbisse und süße Trauben. Diese lassen sich natürlich am besten gekeltert genießen – auf einem der zahlreichen Weltklasse-Weingüter, die in der Hawke’s Bay, im Wairarapa nördlich von Wellington, im Marlborough County oder auch in Canterbury auf der Südinsel Verkostungen anbieten.

Nicht nur Trauben wachsen überall in Neuseeland, auch Hopfen gedeiht hier hervorragend. Einen besonderen Ruf hat sich die sonnenscheinreiche Region um Nelson verdient, wo jedes Jahr im März beim „Marchfest“ selbst gebrautes Bier und Cider in Strömen fließen – familienfreundlich natürlich. Ausgesuchte Spezialitäten von selbstgemachtem Käse bis zu Pflaumen und Aprikosen entdeckt man bei einer Fahrt durchs Hinterland in den kleinen Örtchen von Central Otago.

Beim Gibbston Wine & Food Festival in den Queenstown Gardens kann man die lokalen Leckereien der Farmen um Queenstown probieren, und das Hokitika Wildfoods Festival ist für seine verrückt-gewagten Kreationen hinlänglich berühmt-berüchtigt.

Und selbst tief im Süden warten noch kulinarische Hochgenüsse: Der März ist in Bluff Austernzeit, und Restaurantchefs aus dem ganzen Land geben nun ihre Bestellungen auf. Am frischsten genießt man die „Bluff oysters“ direkt vor Ort, und am besten tut man das beim Bluff Oyster & Food Festival, bei Livemusik, Esswettbewerben und frischem Wind direkt aus der Antarktis.

Auch zwischendurch muss im Herbst kein Autoreisender in Neuseeland hungern: An den Straßenrändern der Highways warten immer wieder kleine „food stalls“ der lokalen Bauern und Farmen, deren frische Produkte man häufig ganz ohne Verkaufsgespräch einpacken kann. Eine Kasse des Vertrauens (die sogenannte „honesty box“) ist beredtes Zeichen dafür, dass in Neuseeland die Welt noch in Ordnung ist.

(Jenny Menzel)

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