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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Zwischenstopps, die sich lohnen: Reefton

„Welcome to Reefton – the town of light“, steht auf dem großen Schild am Ortseingang, das Reisende in Reefton willkommen heißt. Das Städtchen mit bescheidenen 1.026 Einwohnern (Stand: 2013) liegt im Buller District der Westcoast, etwa 80 Kilometer nordöstlich von Greymouth am SH 7.

Besonderheit gewinnt Reefton schon durch seine Lage: Als einzige Siedlung des Distrikts liegt es im Landesinneren, im Flusstal des Inangahua River. Die Lage war Programm: Goldsucher machten reiche Beute in einem Quarzriff, das 1870 hier entdeckt wurde – und gaben dem neu entstandenen Ort den treffenden Namen „Quartzopolis“.

Den mehreren tausend Einwohnern ging es jahrelang richtig gut. Sie leisteten sich sogar eine absolute Weltsensation und statteten ihre Stadt als erste auf der gesamten Südhalbkugel mit elektrischer Straßenbeleuchtung aus – worauf sie heute noch mächtig stolz sind, wie man am Ortseingangsschild erkennt.

Die originalen Straßenlaternen stehen heute noch, und sogar die allererste Glühbirne, die seit 1888 die „Oddfellows Hall“ beleuchtet, kann man an der Bridge Street bewundern (am besten nach Einbruch der Dunkelheit). Das Elektrizitätswerk, das Reefton als fünfte Stadt weltweit zentral mit Elektrizität versorgte, ist heute nur noch in Überresten zu erkennen; auf dem etwa 45 Minuten langen Bottled Lightning Powerhouse Walk bekommt man aber so viele Informationen dazu vermittelt, dass man es quasi vor sich sehen kann.

In Reefton, dessen Bevölkerungszahl in den letzten Jahren wieder leicht gestiegen ist, gibt es noch mehr zu tun, als einen „flat white“ auf der Durchfahrt an die Küste zu nehmen. Ein Bummel durch die wunderschön restaurierte Stadt lohnt sich sehr. Am Broadway (der wirklich so heißt!) reihen sich Gebäude im Western-Stil aneinander, die an die Filmkulisse klassischer Cowboyfilme erinnern.

Und natürlich kann man in Reefton wie in den guten alten Zeiten auf die Suche nach Gold gehen. Fachkundige Tipps bekommt man dabei von den „bearded miners“, drei (bärtigen) Ehrenamtlichen, die in einer nachgebauten „miners hut“ die Kunst des Goldwaschens und die Geschichte von Reefton lebendig erhalten. Ein guter Spot zum Goldwaschen ist der Slab Hut Creek, wo man seine Blechpfanne (große kosten 10 NZD, kleine gibt es schon für 6 NZD) ins Wasser tauchen und danach auf dem benachbarten DOC-Campground den Fund feiern kann (nicht alles auf einmal ausgeben!).

In den zwölf Flüssen und Seen rund um Reefton gibt es aber nicht nur Gold, sondern auch reichlich Fische. Fliegenfischer auf der Jagd nach Forellen werfen ihre Angeln am liebsten im Inangahua River aus, der direkt durch das Städtchen fließt. Ausrüstung und fachkundige Anleitung gibt es im Reefton Sports Centre.

Wer die Anstrengung nicht scheut, der sollte unbedingt die Geisterstadt Big River etwa 25 Kilometer südlich von Reefton besuchen. Ohne Fahrzeug mit Vierradantrieb muss man dafür auf seine Füße oder ein Mountainbike zurückgreifen. Aber der Tagesmarsch auf das Bergplateau lohnt sich, nicht nur wegen des fantastischen Ausblicks auf die Paparoa Range und den Grey River, sondern auch wegen der historischen Goldminenanlagen.

Für Familien mit Kids hat Reefton noch eine weitere Weltberühmtheit zu bieten: Der Reefton Roller Park für Skateboarder und Inlineskater gilt als bester Skatepark in ganz Neuseeland

(Jenny Menzel)

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