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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Besucherattraktionen auf der Otago Peninsula wiedereröffnet

Eine der bekanntesten Attraktionen von Dunedin liegt außerhalb der Stadt: Am Taiaroa Head auf der Otago Peninsula befindet sich die weltweit einzige Albatros-Brutkolonie auf Festland. Ganz in der Nähe liegt Pilots Beach, wo eine Kolonie von Zwergpinguinen ihre Küken aufzieht. Geführte Touren dorthin starten ebenfalls am Royal Albatross Centre am Taiaroa Head.

Nach einem 12-tägigen Starkregen und den darauffolgenden Überschwemmungen musste das Royal Albatross Centre Ende Juli schließen – und das ausgerechnet zum Beginn des 50-jährigen Jubiläums der beiden Einrichtungen.

Ab sofort sind Besucher zum Wildlife Watching wieder willkommen. Das Besucherzentrum ist wieder zugänglich, nachdem die Zufahrtsstraße zum Taiaroa Head zumindest notdürftig instandgesetzt wurden – gerade noch rechtzeitig, um die flügge werdenden Albatros-Küken zu beobachten.

Irgendwann in den nächsten Wochen werden die Jungen sich zu ihrem ersten Flug von den hohen Klippen der Halbinsel stürzen und danach für drei bis zehn Jahre keinen Fuß mehr an Land setzen. Im Moment sind die (gar nicht mehr so kleinen) Küken eifrig dabei, ihre Flügelbewegungen zu üben und die Muskulatur zu trainieren.

Das Timing war besonders kritisch, weil die jungen Zwergpinguine, die zum ersten Mal am Pilots Beach brüten, um diese Zeit des Jahres mit Tracking-Sendern versehen werden. Ein großer Erdrutsch zerstörte eine Anzahl von Pinguinnestern und brachte das gesamte Nistgebiet durcheinander. Freiwillige Helfer werden nun neue Nestboxen für die Pinguine aufstellen und neue Sträucher anpflanzen.

Mit Hilfe der bereits mit Sendern versehenen erwachsenen Pinguine prüfen Wissenschaftler derzeit, welche Auswirkungen der Erdrutsch auf die örtliche Pinguin-Population hatte. Nur zwei tote Pinguine und zwei neu entdeckte Zwergpinguin-Eier lassen hoffen, dass die Brutsaison 2017 trotz des Unwetterschadens eine erfolgreiche sein wird.

Besucher, die zum Taiaroa Head fahren wollen, werden trotz der reparierten Zufahrtsstraßen dringen gebeten, Vorsicht walten zu lassen. An einigen Stellen gibt es immer noch Baustellen und Fahrbahnverengungen, erst in einigen Monaten wird die Straße wieder frei befahrbar sein.

(Jenny Menzel)

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