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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Treibstoff-Leck legt Flughafen Auckland lahm

Peinlich für Neuseeland sei dieser Zwischenfall, meint Paula Bennett, die stellvertretende Premierministerin, beschämt. Und tatsächlich denkt man an einen Scherz, liest man die Schlagzeilen der ersten Tage: Die zentrale und einzige Pipeline, die Aucklands Flughafen mit Treibstoff versorgt, fiel am 14. September 2017 plötzlich aus. Und Neuseeland war von der Welt abgeschnitten, wie vor 150 Jahren.

„Only in New Zealand“, so klingt die Erklärung: Die Schlagader des internationalen Flugverkehrs in Neuseeland, die von der Ölraffinerie am Marsden Point 170 Kilometer bis nach Auckland verläuft, führt offenbar komplett ungeschützt über ein Feld im Northland. Irgendwann im Laufe der letzten drei Jahre muss dort bei Bau- oder Räumarbeiten jemand das Hinweisschild übersehen haben, das auf die empfindliche Leitung hinweist. „Wir waren wohl naiv zu denken, dass die Leute auf diese Warnung achten würden“, meint Sjoerd Post, Chef von Refining NZ.

 

Das Ergebnis war viel mehr als peinlich: Die Vorräte in den Tanks des Flughafens waren auf acht Tage ausgelegt und gingen schnell zur Neige. Tausende von Flugreisenden mussten ihre Pläne ändern, weil Flüge ab Auckland für mindestens zwei Wochen gecancelt werden mussten.

Allein bei Air New Zealand waren seit dem Wochenende mindestens 3.000 Passagiere betroffen, weitere 6.000 erlebten Verspätungen und Umbuchungen. Die Airline beschränkte sogar die Ticketverkäufe und stoppte den Verkauf von Flugtickets auf einigen internationalen Verbindungen.

Passagiere, deren Besucher-Visa ablaufen, stattete Immigration NZ mit kostenlosen elektronischen Visa aus.

Unterstützung kam vom neuseeländischen Militär: Die New Zealand Defence Force stellte 20 Tanker-Fahrer und zwei Trucks zur Verfügung, um Treibstoff an den Flughafen zu bringen. Außerdem haben sie ihren eigenen Verbrauch an Kerosin reduziert, um die Versorgung für den zivilen Luftverkehr abzusichern.

Die einzige gute Nachricht in dem Schlamassel: Nur der Flugverkehr war betroffen. Autofahrer, die Benzin und Diesel tanken wollen, müssten nur mit minimalen Einschränkungen rechnen, kündigte das Energieministerium an.

Die Kosten für eine neue Pipeline, die auch als Sicherheits-Backup für die erste dienen könnte, würden sich auf etwa 300 Millionen Neuseeland-Dollar belaufen, schätzt Refining NZ – zu viel, um darüber nachzudenken. Was getan werden kann, um einen weiteren Ausfall in dieser Größenordnung abzuwenden, darüber wurde bisher nicht gesprochen.

(Jenny Menzel)

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