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Ruakuri Cave geht online

Noch 2017 können Neuseeland-Fans auf der ganzen Welt die berühmte unterirdische Welt von Waitomo erkunden – ohne das heimische Wohnzimmer zu verlassen. Das Höhlensystem wird das erste in Neuseeland sein, das offiziell Teil von Google Maps ist.

Matthew Jenke, der für Google New Zealand Daten sammelt, erklärt: „Wir haben 360-Grad-Bilder in der ganzen Höhle aufgenommen. Zu Hause kann man dann mit Hilfe des kleinen gelben Männchens ganz nach Belieben jeden Gang der Ruakuri Cave anschauen und in jeder Richtung erkunden.“

Jenke war selbst vor Ort in der Höhle und nahm sechs Stunden lang gemeinsam mit Logan Doull von der ortsansässigen „The Legendary Black Water Rafting Company“ die Höhlen aus jedem Blickwinkel auf. „Was Ruakuri so besonders macht, sind die ,glow-worms‘, aber auch die Länge der Höhle, das ist sehr beeindruckend.“

 

„Normalerweise benutzen wir dafür den Google Trekker, ein digitales Hightech-Aufnahmegerät, mit dem wir die Landschaft außerhalb der Straße filmen. Aber weil in den Höhlen so wenig Licht ist und wir Angst um das empfindliche Gerät hatten, haben wir diese Kamera nicht benutzt.“ Stattdessen nahm Jenke mit einer Spiegelreflexkamera auf einem Stativ alle fünf Meter ein Panoramabild in der Höhle auf.

Mit dem Google Trekker wurde unter anderem das Ruakuri Bush Scenic Reserve gefilmt. Dafür nahm die Kamera alle drei Sekunden ein Streetview-Panoramabild auf. Diese Bilder sollen zusammen mit den Aufnahmen aus der Höhle online gehen.

„Die Kartografierung der Höhlen ist nicht nur für die Neuseeländer wichtig, sondern auch international“, meint Jenke. Nur wenige Sehenswürdigkeiten in Neuseeland sind bereits von Google Maps für die Weltöffentlichkeit aufgenommen worden. Auf Google Street View wird die Ruakuri Cave die erste Höhle sein.

Ob er keine Angst hat, dass die Menschen dann nicht mehr „in echt“ die Höhlen besuchen? Jenke lacht: „Nichts geht über die reale Erfahrung, mit der Wirklichkeit kann sich nichts vergleichen! Man kann so viele Fotos ansehen, wie man will. Am Ende des Tages will man die Höhlen trotzdem selbst erleben.“

Außerdem habe er die Höhlen ja nicht komplett erfasst, fügt Jenke hinzu. Die Panorama-Aufnahmen sind breiter gezogen als gewöhnlich, dafür wurden einzelne Stellen ausgelassen, um Besuchern die Überraschung nicht zu verderben.

Die „Legendary Black Water Rafting Company“ hat keine Pläne, ein virtuelles Erlebnis der Ruakuri Cave zu vermarkten. „Wir wollen Touren anbieten, die so authentisch wie möglich sind“, meint Doull. „Wenn sich die Dinge so entwickeln wie in Lascaux, wo die Höhlen vor zu vielen Besuchern geschützt werden müssen, dann haben wir unsere Arbeit nicht richtig gemacht.“

(Jenny Menzel)

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