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Was wird aus Christchurchs Red Zone?

Von Amphitheater bis Zorbing wurden mehr als 5.000 Vorschläge eingereicht, wie die vom Erdbeben 2011 zerstörte Innenstadt von Christchurch wiederbelebt und in Zukunft genutzt werden könnte.

Regenerate Christchurch, der Nachfolger der Erdbeben-Krisenverwaltung CERA, hat zehn mögliche Ideen für das Gebiet zusammengestellt, das als „Otakaro Avon River Corridor Regeneration Area“ bezeichnet wird. Nun bittet die Organisation um Rückmeldungen der Bevölkerung, bevor eine endgültige Auswahl finanzierbarer Vorschläge vorgestellt wird.

Das erklärte Ziel von Regenerate Christchurch: Wie kann das Gebiet im Herzen der Stadt gestaltet werden, um für Christchurch die bestmögliche Wirkung zu erreichen?

 

Mehr als 5.000 Häuser wurden bei dem Erdbeben vom Februar 2011 beschädigt oder zerstört und fehlen nun im Osten der Stadt. Der Vorschlag, neue Wohnhäuser in der Red Zone zu errichten, stößt daher vielerorts auf Zustimmung. Mehr Einwohner würden nicht nur die Wirtschaft vor Ort wiederbeleben, sondern auch die Mitgliedszahlen örtlicher Clubs und Vereine und damit die Kraft der Gemeinde stärken.

Daneben sind aber auch wichtige ökologische Fragen zu bedenken – etwa nach der Umweltverträglichkeit geplanter Bauprojekte und danach, wie Christchurch sich an den kommenden Klimawandel und seine Folgen anpassen sollte. Eine Renaturierung des zerstörten Korridors als „grüner Gürtel“, der gleichzeitig als Flutrinne für den Avon River dienen könnte, ist daher für viele attraktiv.

Am populärsten ist derzeit dieses Szenario: Etwa die Hälfte der freien Fläche, etwa 300 Hektar, sollen als Streifen an beiden Ufern des Avon River in einen offenen Korridor bzw. ein „grünes Rückgrat“ umgewandelt werden. Er würde über zehn Kilometer von der Barbadoes Street bis nach Bexley und New Brighton ans Meer reichen.

Diesen Korridor, der in allen zehn Vorschlägen vorkommt, könnte man für zahlreiche Ideen nutzen: etwa für ein Netzwerk von Wanderwegen, für Spielplätze und Gärten, für renaturierten Wald und Feuchtgebiete oder auch für Gemeindeprojekte wie Waldschulen oder ein offenes Amphitheater für kulturelle Aufführungen. Neue Verkehrswegeführungen und Anpflanzungen könnten gleichzeitig helfen, die Wasserqualität des Avon River zu verbessern.

Weitere interessante Vorschläge sind ein Themenpark, ein Wellensurfpark oder eine Seilbahn von der Stadt ans Meer – Attraktionen, die aus Christchurch einen Touristenmagneten machen und für Millionen neuer Besucher sorgen könnten.

Nach der öffentlichen Feedback-Runde wird Regenerate Christchurch die Vorschläge zu einer „shortlist“ zusammenfassen und diese Anfang 2018 in einer Ausstellung präsentieren. Auf der Website engage.regeneratechristchurch.nz sind alle Vorschläge aufgelistet. Feedback kann jeder abgeben – Stichdatum ist der 6. November 2017 bis 17 Uhr, in Deutschland also bereits morgens um 7 Uhr!

(Jenny Menzel)

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