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SH 1 von Christchurch nach Picton: die Wiedereröffnung ist nur ein Anfang

Die lange erwartete Wiedereröffnung des State Highway 1 zwischen Kaikoura und Picton stellt die Tourismus-Industrie in Neuseeland immer noch vor große Herausforderungen.

Bus-Unternehmen, die ihre täglichen Verbindungen zwischen Christchurch und Picton über die Küstenroute wieder aufgenommen haben, klagen über Verzögerungen durch Erdrutsche und Bauarbeiten, die ihre Fahrpläne und die Schichten der Fahrer durcheinanderbringen. Auto- und Campervan-Vermieter warnen ihre Kunden, auf dieser Route besonders vorsichtig zu fahren.

Auch die New Zealand Transport Authority warnt: Der Highway nördlich von Kaikoura, der beim Erdbeben im November 2016 schwer beschädigt wurde, ist noch lange nicht komplett wiederhergestellt; es gibt auch nach der Wiedereröffnung im Dezember 2017 noch unasphaltierte Abschnitte, einspurige Strecken und Stop-and-Go-Verkehrskontrollen. Über mehrere Monate wird die Straße an einigen Stellen auch nachts komplett gesperrt sein.

Im Moment dauert die Busfahrt von Picton nach Christchurch über die alternative Lewis-Pass-Route acht Stunden. Über die Küstenstraße geht es zwar deutlich schneller, aber wenn man alle möglichen Verzögerungen einrechnet, braucht man trotzdem 6,5 Stunden.

Die vielen Unfälle und Verzögerungen durch den schlechten Straßenzustand und die Wahrnehmung, dass die Inland-Umgehung voller Lastwagen sei, halten Reisende und Einwohner weiterhin davon ab, von Christchurch nach Kaikoura zu fahren. Bus-Unternehmen können ihren Kunden keine zuverlässigen Fahrpläne bieten, weshalb auch hier die Passagiere ausbleiben.

Trotzdem kann man vorsichtig optimistisch sein: Nach der Wiedereröffnung des SH 1 wird ein Anstieg der Besucherzahlen in der Region Kaikoura um etwa 20 Prozent prognostiziert. Davon sollte auch Christchurch profitieren. Die Schließung der Küstenstraße bedeutete für Tourismusunternehmen in der Stadt etwa 5 bis 10 Prozent Umsatzeinbußen.

Der Hauptgrund: Tour-Busse wie Kiwi Experience oder Stray haben ihre Routen komplett geändert und fahren jetzt Christchurch gar nicht mehr an. Auch nach der Wiedereröffnung des SH 1 wird es eine Weile dauern, bis diese langfristig geplanten Routen wieder geändert werden.

Selbst die Interislander-Fähre hat nach dem Erdbeben einen Rückgang an privaten Fahrzeugen und Passagieren bemerkt; dafür nahm die Zahl der Lkw zu.

Schließlich ist auch die Zugverbindung mit dem beliebten „Coastal Pacific“ weggefallen. Der Passagierverkehr auf dieser schönen Bahnstrecke wird frühestens Ende 2018 wieder möglich sein, wenn sowohl Straße als auch Schienen repariert und alle Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgehoben sind. Dann soll die Bahnstrecke, die bisher nur von September bis Mai in Betrieb war, ganzjährig bedient werden.

(Jenny Menzel)

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