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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Giftige australische Redback Spider wird in Neuseeland heimisch

Spinnen-Phobiker müssen jetzt stark sein: Die australische Redback-Spinne könnte bald zu einem vertrauten Anblick in Neuseeland werden. Gleich zwei Exemplare wurden innerhalb von einer Woche entdeckt.

Scott Burnett fand eine der giftigen Spinnen in einem alten Hühnerstall in seinem Hintergarten in Nelson. Da er die Tiere bereits in Australien gesehen hatte, konnte er sie leicht von der in Neuseeland lebenden (ebenfalls giftigen) Katipo-Spinne unterscheiden. Sein Nachbar stieß einige Tage später ebenfalls auf eine Redback Spider, konnte sie aber weder fangen noch fotografieren, um sie eindeutig zu identifizieren.

Die etwa einen Zentimeter große australische Rotrückenspinne ist mit der etwas kleineren und viel selteneren neuseeländischen Katipo verwandt, hat aber ein deutlich anderes Rückenmuster. Das Redback-Weibchen trägt einen auffälligen roten Streifen auf dem schwarzen Hinterleib sowie eine Sanduhr-ähnliche Zeichnung auf der Unterseite. Die ungiftigen Männchen sind blassbraun mit weißen Flecken. Außerdem lebt die australische Art nicht wie die Katipo bevorzugt in Dünenlandschaften an den Küsten, sondern hält sich eher in Gärten und Häusern auf.

Die neuseeländische Biosicherheitsbehörde verweist darauf, dass es seit Anfang der 1980er-Jahre eine etablierte Population der australischen Giftspinnen in Otago und New Plymouth gibt. Ihr Vorkommen in der Nelson-Tasman Region sei dagegen neu. Ob es sich bei den beiden Funden um zufällige Mitbringsel aus Australien handelt oder ob dies die Vertreter einer neuen ständigen Population in der Gegend sind, ist noch unklar.

Redbacks gelten nicht als eingeschleppte Schädlinge, da sie bereits in Central Otago und Teilen der Nordinsel zu Hause sind. Entomologen sagen, dass diese Spinnen in Neuseeland – auch in der Nelson-Tasman Region – verbreiteter sind, als viele Menschen glauben. Sie kommen in Schiffscontainern, gebrauchten Autos und über viele andere Wege aus Australien nach Neuseeland.

Die giftigen Spinnen, die sich von Insekten und kleinen Eidechsen ernähren, sind normalerweise wenig aggressiv. Man muss sie schon bewusst anfassen oder aufheben, um gebissen zu werden. Passiert das, ist der Biss zwar kaum zu spüren, aber die resultierenden Krämpfe werden als extrem schmerzhaft beschrieben. Oft ist die Behandlung mit einem Gegengift erforderlich.

(Jenny Menzel)

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