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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Zwei Kiwi-Arten sind nicht mehr vom Aussterben bedroht

Sehr gute Nachrichten aus Neuseeland! Seit fast 30 Jahren bemühen sich Umweltschützer um die Rettung des Nördlichen Streifenkiwi und des Okarito-Kiwi. Die Anstrengungen haben sich gelohnt: Die Populationszahlen beider Arten haben sich so weit erhöht, dass ihr Status auf der Roten Liste der gefährdeten Arten von „stark gefährdet“ zu „gefährdet“ herabgestuft werden konnte.

Die Population des Okarito-Kiwi ist von nur 160 Vögeln im Jahr 1995 auf 450 erwachsene Tiere Ende 2017 angewachsen. Beim Nördlichen Streifenkiwi haben sich die Bestände ähnlich positiv entwickelt.

Die Weltnaturschutzorganisation IUCN hat daher den Gefährdungsgrad für beide Kiwis-Arten angepasst.

Das bedeutet zwar nicht, dass sich Umweltschützer in Neuseeland nun zurücklehnen könnten. „Statt ernsthaft bedroht zu sein, ist das Risiko des Aussterbens für diese beiden Kiwi-Unterarten nur mehr weniger hoch“, beschwichtigt Kevin Hackwell von der neuseeländischen Umweltschutzorganisation „Forest and Bird“.

„Die neue Einstufung ist aber auf jeden Fall eine tolle internationale Anerkennung der harten Arbeit, die im ganzen Land für die Erhaltung unserer Kiwi-Arten geleistet wird.“

30 Jahre lang hat die neuseeländische Regierung zusammen mit „tangata whenua“ und lokalen Gruppen von Freiwilligen hart gearbeitet. Am Anfang der Rettungsmaßnahmen wurden die meisten Kiwi bereits im Ei oder als Küken von eingeschleppten Raubtieren getötet. Also sammelten Umweltschützer im unwegsamen Urwald die Eier aus den Nestern und setzten die Jungtiere wieder aus, nachdem sie eine Mindestgröße erreicht hatten.

Der große Zuwachs an Tieren erlaubt es den Naturschützern nun, sich stärker auf die immer noch bedrohten Kiwi-Spezies auf der Südinsel zu konzentrieren. „Wir haben viel dazugelernt und wissen jetzt, wie wir Schädlinge und Raubtiere auf breiter Flur bekämpfen können. Das ist sehr wichtig, um den Kiwi wirklich effektiv zu schützen.“

Außer Gefahr sind die Kiwi-Arten auf der Nordinsel noch lange nicht. Auch wenn die Bekämpfung von eingeschleppten Nagetieren und Possums auf einem sehr guten Weg ist, stellen die besten Freunde des Menschen immer noch eine große Gefahr für den Kiwi dar: Freilaufende und nicht angeleinte Hunde reißen immer wieder große Lücken in die Kiwi-Bestände.

(Jenny Menzel)

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