Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

Das aktuelle Heft ...

 ... oder ältere Hefte HIER bestellen!

Geschenkabo-Gutschein

Wenn Sie ein Geschenkabo bestellt haben finden Sie hier einen Gutschein für den Beschenkten.

 

360° Kanada

Kennen Sie schon unser Schwester-Magazin 360° Kanada?
Mehr erfahren Sie hier:

 

Werbung

Manukahonig, Wein und Bier, Schönes und Nützliches aus und um Neuseeland erhalten Sie beim

Seltene Aufnahmen von schlüpfenden Kiwi im Rainbow Springs Centre Rotorua

Nur selten gelingt es, das Schlüpfen eines Kiwi-Kükens zu filmen. Im Rainbow Springs Kiwi Encounter in Rotorua ist eine Zeitraffer-Aufnahme von gleich zwei schlüpfenden Kiwi gelungen, die sich aus ihren Eiern befreien.

Für einen Zeitraffer braucht man hochaufgelöste Fotos, die in Abständen von einer Sekunde während des gesamten Schlupfvorgangs aufgenommen werden – und der dauert bis zu sechs Tage.

Die größte Herausforderung ist es, das Ei und das Küken fokussiert zu halten, während man ihre Bewegung einfängt.

Die Kamera musste außerdem so aufgestellt werden, dass sie gute Aufnahmen machen kann, während das Ei warm und sicher im Inkubator blieb.

Emma Bean, Aufseherin der Zuchtstation, wollte das Wunder eines schlüpfenden Kiwi-Kükens schon lange aufnehmen, in einem neuen, hochqualitativen Format. Nach elf Jahren Arbeit mit Kiwi ist sie beeindruckt vom Ergebnis. Auch für sie ist dies das erste Mal, einen Schlupfvorgang in solchem Detail zu sehen.

-> Hier geht es zum Video!

Eines der Küken auf dem Film, Winton, stammt aus Maungataniwha in der Hawke‘s Bay. Die Kiwi-Dame wird in Rotorua bleiben, bis sie ihr „Wiesel-sicheres“ Gewicht von einem Kilogramm erreicht hat. Danach wird sie zurück nach Maungataniwha gebracht und ausgewildert.

Das zweite Küken, Cadre, kommt aus Tongariro. Sie hat bereits ihr Sicherheitsgewicht erreicht und lebt nun in einem Raubtier-kontrollierten Gebiet des Tongariro Forest. Die Hoffnungen des Teams der Zuchtstation sind groß, dass sie dort einen Partner finden und Nachkommen haben wird.

„Dass wir die Küken erst mit einem „Kampfgewicht“ von einem Kilo zurück in die Wildnis entlassen, erhöht ihre Überlebenschancen dramatisch“, erklärt Bean. „Die Quote steigt von nur fünf Prozent auf 65 Prozent.“

In Neuseeland leben nur noch etwa 68.000 Kiwi. Jedes Jahr geht die nicht überwachte Population um zwei Prozent zurück. Ohne Aufzuchtstationen und Schutzprogramme kann der endemische Vogel noch nicht überleben. Allein im Rainbow Springs' Kiwi Encounter sind bis heute mehr als 1.750 Küken aufgezogen worden. Das ehrgeizige Ziel lautet, die Zahl der geschlüpften Kiwi jedes Jahr zu verdoppeln.

(Jenny Menzel)

Goto Top