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Neuseelands Maori-Cuisine

Die neuseeländische Küche hat sich in den vergangenen Jahren in erstaunlichem Maße entwickelt – von einer belächelten Hinterwäldler-Küche zur modernen Fusion Kitchen, die Einflüsse aus Europa und Asien mit den Traditionen der Ureinwohner verbindet.

Hunderte von exzellenten Restaurants und Cafés sind heute im ganzen Land zu finden. Die Einflüsse der Tradition der Maori, die mit einheimischen Pflanzen und Produkten kochen, kommen dort erst seit relativ kurzer Zeit zum Tragen.

„Kai“, das Essen der Maori, gilt in Neuseeland als nationales Kulturerbe und „taonga“ (Schatz). Als interessanten Kontrapunkt nehmen immer mehr innovative Köche diese Elemente und Zutaten in ihre Menüs auf.

Flax-Öl

Kaltgepresstes Öl aus den Samen der einheimischen „flax“-Pflanze ist ein unraffiniertes Öl, dem nichts hinzugefügt oder entzogen wird. Flax-Öl ist eine vegetarische Quelle für Omega-3-Säuen und sechs essenzielle Fettsäuren, Omega-9-Antioxidantien und Vitamine.

Horopito

Diese Pflanze wird oft als Neuseeländischer Pfeffer bezeichnet und kann konventionellen Pfeffer in gekochten Gerichten ersetzen. Die Blätter sind grün mit roten Sprenkeln. Der würzige Zitrus-Geschmack hat eine schwach süßliche Apfelnote.

Kawakawa

Kawakawa-Bäume wachsen hauptsächlich in Neuseelands Küstenregionen in feuchten Urwäldern. Die herzförmigen Blätter des Baumes werden getrocknet und zerstoßen und diesen zum Würzen. Sie sorgen für ein reiches Wald-Aroma mit einer leichten Minz-Note.

Korengo

Korengo ist Seegras, das entweder roh oder getrocknet verwendet wird. Es dient in verschiedenen Gerichten als Würze. Weitere „kai moana“ (Zutaten aus dem Meer) in der Maori-Küche sind „kina“ (Seeigel), „kutai“ (Grünlippmuscheln) und „paua“ (Abalone-Seeschnecken).

Koura

Koura sind kleine Süßwasser-Krebse, die etwa so groß wie Riesengarnelen werden.

Kowhitiwhiti

Neuseeländische Wasserkresse wächst an den Rändern von Flüssen und Bächen im ganzen Land. Man isst sie roh oder gekocht. Sie hat einen milden Senfgeschmack und wird als Alternative für „puha“ verwendet.

Kumara

Diese Süßkartoffeln brachten die ersten Maori-Siedler schon vor über 1.000 Jahren aus ihrer pazifischen Heimat mit nach Neuseeland. Neuseeländische Kumara ist süßer als andere Süßkartoffel-Arten und wächst in den subtropischen Regionen der Nordinsel. Man züchtet rote, goldene und orangerote Varianten.

Manuka

Manuka wurde von Joseph Banks, dem Botaniker, der Kapitän James Cook 1769 begleitete, „Teebaum“ genannt. Holzspäne des Manuka-Busches erzeugen beim Räuchern von Essen ein besonderes Aroma. Am besten ist der Teebaum aber für seinen Nektar bekannt, aus dem ein ganz besonders intensiv schmeckender und gesundheitsfördernder Honig erzeugt wird.

Pikopiko-Farnspitzen

Die meisten der wilden Farne, die in den schattigen, feuchten Wäldern Neuseelands wachsen, sind nicht essbar und sogar karzinogen. Von 312 verschiedenen Arten können nur sieben verzehrt werden. Die Farnspitzen, auch „bush-Spargel“ genannt, sind blassgrün mit braunen Sprenkeln. Sie werden gepflückt, bevor sich die Blätter ausrollen. Die Triebe verleihen Salaten und anderen Gerichten einen einzigartigen „Wald-Geschmack“.

Puha

Die dunkelgrüne Pflanze, die auch als Gänsedistel bekannt ist, wächst in vielen Gegenden als Unkraut. Der Stiel enthält einen milchigen Saft. Roh gegessen, haben Stiel und Blätter einen bitteren Geschmack. Durch Kochen geht das Bittere nicht verloren, es kann aber reduziert werden, indem man die Blätter der Pflanze unter laufendem Wasser stark aneinander reibt. Puha wird in traditionellen Maori-Gerichten zusammen mit Schweinefleisch serviert.

(Jenny Menzel)

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