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Freedom Camping in Neuseeland wird immer beliebter

Immer mehr Touristen übernachten in Neuseeland zumindest hin und wieder auf kostenfreien Stellplätzen in ihrem Wohnmobil. Die Zahl der sogenannten „Freedom Camper“ hat sich seit dem Jahr 2015 fast verdoppelt und stieg in der vergangenen Saison 2017/18 auf 110.000 Urlauber.

Das berichtet das neuseeländische Arbeitsministerium MBIE.

In einem Update zu seiner Freedom-Camping-Analyse von 2016 meldete das Ministerium, die Zahl der Freedom Camper sei in dem Zeitraum um 83 Prozent gestiegen. Vor zehn Jahren hatte sie noch bei etwa 20.000 Urlaubern gelegen.

Die 110.000 Freedom Camper machen einen Anteil von etwa 3 Prozent aller Reisenden aus, die nach Neuseeland kamen. Man schätzt allerdings, dass die Ausgaben der Besucher, die Freedom Camping machen, ebenfalls um 83 Prozent gestiegen sind: von 290 Millionen NZD im Jahr 2015 auf 530 Millionen NZD. Im Durchschnitt geben Freedom Camper aus anderen Ländern etwa 4.700 NZD pro Kopf aus und bleiben länger im Land als andere Reisende.

Statt 35 Tagen im Jahr 2007 bleiben Freedom Camper heute durchschnittlich 51 Tage in Neuseeland, was einer dreimal längeren Reisezeit entspricht als der des Durchschnittstouristen. Stinkreich sind Freedom Camper natürlich nicht: Ihre längere Reisedauer senkt das Reisebudget auf 90 NZD pro Tag, während „normale“ Besucher etwa 190 NZD täglich in Neuseeland ausgeben.

Freedom Camper sind auch besonders mobil, wie die Studie des MBIE zeigte: Sie besuchen im Durchschnitt 6,8 Regionen des Landes, während alle anderen Reisenden nur 3,1 Regionen Neuseelands entdeckten.

Besonders interessant: Deutsche Reisende nutzen dreimal so häufig die Möglichkeit des Freedom Campings in Neuseeland wie andere Besucher. Etwa 16.000 deutsche Touristen (das entspricht ca. 17 Prozent der Reisenden aus Deutschland) haben einmal oder häufiger Freedom Camping in Neuseeland gemacht, während das zum Beispiel nur sechs Prozent der Touristen aus Großbritannien getan haben.

Die Reisenden, die am häufigsten in Neuseeland kostenfrei als Freedom Camper unterwegs sind, stammen jedoch aus Australien: Die „Aussies“ stellen ein Viertel dieser kostenbewussten Gruppe von Reisenden. Etwa 28.000 von ihnen reisen als Freedom Camper durch Neuseeland.

Kein Wunder – die einzigen Nachbarn der Neuseeländer stellen auch insgesamt die größte Gruppe der Touristen in Neuseeland.

(Jenny Menzel)

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