Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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„The Shining“ Teil 2 am Mount Ruapehu?!

Es war komplett scherzhaft gemeint, wie Facebook-Nutzer auf die Job-Anzeige von Forest und Bird New Zealand reagierten: Die ausgeschriebene Stelle als Manager der Mount Ruapehu Lodge im Tongariro National Park hat allerdings tatsächlich einige Ähnlichkeit mit dem Job, den Stephen Kings Romanheld Jack Torrance (großartig gespielt von Jack Nicholson) im abgelegenen „Overlook Hotel“ annimmt.

Schuld ist der Vorschlag in der Stellenanzeige, der Job eigne sich für genügsame Menschen, die eine Auszeit vom Stadtleben suchten und weder Fernsehen noch Internet bräuchten (beides bietet die Lodge nämlich nicht) – also vielleicht Schriftsteller.

Der (oder die) Gesuchte hätte nicht mehr zu tun, als über den Winter in der Lodge nach dem Rechten zu sehen, kleinere Reparaturen und Aufräumarbeiten auszuführen und bei Bedarf Gästen zu helfen.

Natürlich ist die Ruapehu Lodge, die in 1200 Metern Höhe 32 Schlafplätze für Skifahrer und Wanderer bietet, lange nicht so abgelegen wie das fiktive Berghotel im amerikanischen Colorado. Sie liegt etwa 20 Minuten außerhalb von Whakapapa Village.

Nachdem die historische, 40 Jahre alte Ruapehu Lodge durch einen Großbrand zerstört worden war, nutzte Forest and Bird die Gelegenheit für einen kompletten Neuanfang. Das eine Million Neuseelanddollar teure Gebäude wurde im Jahr 2010 neu eröffnet und soll nun „fast unzerstörbar“ durch Naturkräfte sein. Die mit Abstand modernste und größte Lodge, die von der Umweltschutzorganisation betrieben wird, ist rundum isoliert und bietet vergleichsweise hohen Komfort.

Gruselige Erinnerungen an den Horror-Roman von Stephen King weckt ein ganz anderes Gebäude in Whakapapa: Das altehrwürdige Hotel „Le Chateau Whakapapa“, das einsam vor der Kulisse der Vulkane des ältesten Nationalparks von Neuseeland aufragt, ähnelt dem „Overlook Hotel“ aus Stanley Kubricks Film wesentlich mehr.

Isoliert lebt dort allerdings niemand, schon gar nicht im Winter. Die Hochsaison für Skifahrer bringt tausende von Gästen in das kleine Dorf am Mount Ruapehu; da ist kein Platz für Gespenster. „Come live in a mountain hut and be happy forever“ – dieser Anzeigen-Slogan mag ein wenig übertrieben sein. Aber nur ein wenig!

(Jenny Menzel)

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