Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Ende einer Ära: Naturausstellungen in Te Papa schließen

Am 2. April 2018 war es soweit: „Mountains to Sea“, Zuhause des Riesentintenfisches, „Awesome Forces“ mit dem Erdbeben-Simulationshaus und das Discovery Centre für Familien schlossen für immer ihre Türen. Für immer?

Nicht ganz.

Te Papa, Neuseelands Nationalmuseum in Wellington, erneuert seine Dauerausstellungen zur Naturgeschichte im 2. Stock. Anfang 2019 sollen sich die Türen der Ausstellungsräume wieder öffnen – für eine spannende neue „Natur-Zone“, in der den Besuchern eine ganze Reihe seltener Arten sowie interaktive Erlebnisse und Erfahrungen präsentiert werden.

Unter den Ausstellungsobjekten werden auch alte Bekannte wie der Giant Squid und das modernisierte Erdbebenhaus sein. Aber vor allem sollen viele seltene Ausstellungsstücke der Sammlung des Nationalmuseums gezeigt werden, wie echte Huia-Federn, ein mumifizierter Moa-Fuß, Schädel von Schnabelwalen und Pflanzen, die Captain Cook auf seiner ersten Reise nach Neuseeland gesammelt hat.

Dr. Dean Peterson, Chefwissenschaftler im Te Papa, freut sich auf die Erneuerung: Die Ausstellungsbereiche zur Naturgeschichte sind seit Eröffnung des Museums vor 20 Jahren fast unverändert. „Seit 1998 hat sich aber die Art, in der wir Natur und die Umwelt sehen und begreifen, grundlegend verändert. Vor allem die Erforschung des menschlichen Einflusses auf die Natur und die Umwelt findet heute unter ganz anderen Gesichtspunkten statt.“

Die komplett neue Natur-Zone lässt sich das Te Papa Museum 11 Mio. NZD kosten. „Sie wird unsere sich stetig wandelnde Welt reflektieren und die Herausforderungen angehen, denen wir heute gegenüberstehen. Gleichzeitig soll sie das Wunder der Natur auf unserem Planeten präsentieren und mehr über Neuseelands Geschichte erzählen“, verrät Peterson.

Die Umgestaltung der Ausstellungsbereiche zur Naturgeschichte ist die zweite Phase der Erneuerung des Nationalmuseums. Erst im März 2018 eröffnete die spektakuläre neue Kunstgalerie „Toi Art”.

Auch während der Umbauten und Erneuerungen ist Te Papa immer für das Publikum geöffnet. Es gibt weiterhin viel zu sehen, auch im 2. Stock. Die immens beliebte Ausstellung „Gallipoli: The Scale of our War“ zur Beteiligung Neuseelands am Ersten Weltkrieg bleibt geöffnet, genauso wie das Café und der Buchladen. Auch der „StoryPlace“, wo Kindern die Liebe zum Buch nähergebracht wird, ist immer offen.

Für Familien bleibt eine große Zahl an Kinderbereichen zugänglich: „Te Huka a Tai“ und „PlaNet Pasifika“ auf Etage 4 und „Papa Toi“ im 5. Stock, wo Besucher jeden Alters sich künstlerisch betätigen können.

Auch Natur wird im Te Papa während des Umbaus zu sehen sein: „Bush City“ ist die lebende Outdoor-Naturausstellung, während auf Etage 3 im Bereich „Blood, Earth, Fire“ auch naturgeschichtliche Inhalte präsentiert werden.

Ein Muss ist die brandneue Kunstgalerie „Toi Art“, die sich über zwei Etagen erstreckt. „Kunst ist für jeden da, und wir ermutigen besonders Familien mit Kindern, diese Ausstellung zu besuchen”, sagt Museumsdirektor Geraint Martin.

(Jenny Menzel)

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