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Falsche „Inspektoren“ zocken Freedom Camper in Raglan ab

So etwas gab es in Neuseeland noch nie: Falsche “Gemeinde-Inspektoren” haben in Raglan bereits mehrere vertrauensselige Freedom Camper um ihr Geld gebracht. Sie verkauften den ahnungslosen Touristen wertlose „permits“.

Bisher haben sich sechs Gruppen von Reisenden bei den Behörden gemeldet und berichtet, dass sie aufgefordert worden wären, einen „Pass“ oder eine spezielle Erlaubnis zu kaufen.

Nur damit dürften sie an eingeschränkt erlaubten oder ganz verbotenen Stellen „Freedom Camping“ machen.

Eine Gruppe Touristen hatte die erworbene “permit” stolz in die Windschutzscheibe ihres Campervans geklebt, als sie auf echte Angestellte des Waikato District Council trafen. Die Camper bezahlten etwa 50 Neuseeland-Dollar für die falsche Bescheinigung; zuvor waren sie informiert worden, dass die Erlaubnis normalerweise 250 NZD kosten würde.

Es gibt aber weder einen Campingpass noch eine spezielle Freedom-Camping-Erlaubnis für die Region Raglan; das bestätigte Craig Birkett vom Waikato District Council. „Es tut uns sehr leid, dass diese Touristen betrogen wurden und auch noch dachten, sie würden sich vorbildlich verhalten“, kommentierte Birkett.

Der Gemeinderat hat Reisenden in Neuseeland und speziell in der Region Raglan greaten, sich immer einen Identifikationsnachweis von ausführenden Beamten zeigen zu lassen.

Jeder legal arbeitende Kontrolleur wird dieser Bitte sehr gern nachkommen. Treffen Touristen auf Betrüger, die sich nicht ausweisen können, sollen sie dies der nächsten Polizeistation melden.

Craig Birkett macht sich trotzdem Sorgen: Mit den steigenden Temperaturen und dem herannahenden Sommer werden mehr Menschen nach Raglan kommen, um hier „Freedom Camping“ zu machen. Und nicht jeder Reisende wird genau wissen, dass er dafür niemals etwas bezahlen muss.

Einzige Ausnahme: Wer an Orten campt, die explizit verboten sind, der muss mit einem Bußgeld von 250 NZD rechnen.

(Jenny Menzel)

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