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Wellington bekommt die erste elektrische Fähre auf der Südhalbkugel

Eine Passagierfähre, die komplett mit Elektrostrom betrieben wird, ist auf der gesamten Südhalbkugel eine Neuigkeit. Neuseelands Hauptstadt Wellington wird die erste Stadt “down under” sein, die einen solchen umweltfreundlichen Service anbietet.

Das Unternehmen, das die elektrische Fähre baut, möchte eine direkte Verkehrsverbindung zwischen dem Stadtzentrum von Wellington und dem Flughafen schaffen.

Jeremy Ward, Direktor von “East by West”, will für 4 Millionen Neuseeland-Dollar eine 19 Meter lange, vollkommen mit elektrischem Strom angetriebene Passagierfähre entwickeln. Sein Unternehmen wird direkt in Wellington arbeiten und das neue Gefährt hier von Grund auf neu bauen.

Anders als normale Fähren, deren rumpelnde Dieselmotoren schon von Weitem zu hören sind und viel Dreck in die Atmosphäre blasen, wird die neue Fähre in Wellington ganz still auf dem Wasser unterwegs sein. Ganz ohne stinkende schwarze Diesel-Wolken können mehr als 140 Passagiere zwischen dem Stadtzentrum und dem Flughafen von Wellington pendeln.

Eine Fährverbindung zwischen dem CBD und dem Stadtteil Eastbourne besteht bereits. Die erste neue elektrische Fähre soll auf dieser Strecke ganz normal neben den beiden bereits existierenden Diesel-Booten eingesetzt werden.
Über Nacht wird das Schiff seine Batterien aufladen, tagsüber benötigt es nur einige schnelle Wiederauflade-Zyklen, die nicht mehr als 30 Minuten benötigen.

Sobald dieser Fährservice etabliert ist und zeigt, dass die elektrische Fähre zuverlässig funktioniert, will Jeremy Ward einen direkten Shuttle zwischen dem CBD und dem Flughafen Wellington einrichten. Für die Strecke wird die Fähre unter 20 Minuten brauchen – “garantiert“, verspricht Jeremy Ward.

Die Fährfahrt zum Flughafen wird dann am Miramar Wharf landen und von zwei kleineren Schiffen angeboten werden. Im ersten Betriebsjahr rechnet “East by West” mit etwa 150 000 Passagieren, die ihre Autos für die Fahrt zum Flughafen stehenlassen können – für das ständig stauverstopfte Wellington eine große Erleichterung.

(Jenny Menzel)

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