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Die süßesten Schafe der Welt – natürlich in Neuseeland

Dass Neuseeland ein Land der Schafe ist, weiß heutzutage jeder Tourist. Aber mehr als einen Seitenblick bekommen die vielen gleich aussehenden Schafe auf den grünen Hügeln am Straßenrand nur selten.

Die häufigste Schafrasse in Neuseeland sind neben den für ihr weiches Fell berühmten Merinos, die der Kälte im Hochland der Südinsel trotzen, vor allem „stinknormale“ Romneys mit fester Wolle in langweiligem Grauweiß. Trotz strikter Importvorschriften gibt es nun einen Neuzugang auf Neuseelands Weiden - und der ist extrem knuddelig.

Von nahem sehen kann man die neuseeländischen Schafe, die überraschend scheu sind, vor allem im geschützten Rahmen von touristischen Shows und Vorführungen auf Farmen. Im „Agrodome“ in Rotorua wird Touristen täglich mehrmals gezeigt, wie Neuseelands Schafe geschoren werden. Daneben dürfen Schafe gestreichelt und gefüttert werden; Lämmchen bekommen von den entzückten Besuchern die Milchflasche.

Das alles ist für Städter, die nur selten in Schaf-Kontakt kommen, ohnehin schon ein Erlebnis. Der neueste Zugang zur Schaf-Familie im „Agrodome“ verleitet Besucher aber regelmäßig zu entzücktem Quietschen – und hat es bereits auf die Titelseiten mehrerer Magazine geschafft.

Seit Oktober 2018 leben drei junge Walisische Schwarznasen-Schafe auf der kleinen Farm und verdrehen den Besuchern die Köpfe. Mit ihren ungewöhnlichen schwarzen Nasen, Ohren und Füßen muten die Kleinen an wie lebensechte Versionen von „Shaun das Schaf“. Mit zunehmendem Alter wächst auch die Wolle der „Valais Blacknose“, und zwar zu höchst niedlichen, dicht fallenden Rasta-Zöpfen. Erwachsene Tiere bekommen außerdem bildhübsche gedrehte Hörner.

Normalerweise leben die Schwarznasen-Schafe in den Schweizer Alpen, sie sind an die harten Bedingungen der Berge gut angepasst. Offiziell anerkannt ist die Rasse erst seit 1962, heute wird sie vor allem von Liebhabern gezüchtet und wäre ohne ihr niedliches Aussehen wohl schon ausgestorben.

In Neuseeland sind die Neuzugänge so beliebt, dass sie sogar eine eigene Facebook-Seite haben. Kein Wunder: Die Rasse war bisher weder in Neuseeland noch in Australien, nicht einmal in den USA zu finden. Nur dank einer Regeländerung in den Biosicherheitsgesetzen Neuseelands wurde es 2016 überraschend möglich, Schaf-Embryos aus Großbritannien zu importieren.

25 tiefgefrorene Embryos wurden dann in zwei Zuchtzentren in Neuseeland von Mutterschafen anderer Rassen ausgetragen. Die geborenen 16 Lämmer sind die ersten ihrer Art in Neuseeland und ganz eindeutig die niedlichsten Schafe der ganzen Welt. Entsprechend stolz ist man im „Agrodome“ auf die drei exklusiven Neuzugänge. Im April werden sechs weitere Schwarznasen-Lämmer erwartet.

Wer es nicht nach Rotorua schafft, der hat übrigens noch eine weitere und vielleicht tausendmal schönere Chance auf ein „sheep encounter“: Die Züchter der Valais Blacknose bieten Gästen ihres Airbnb in Motueka bei Nelson die Gelegenheit, auf Tuchfühlung mit den süßen Schafen zu gehen.

(Jenny Menzel)

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