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„Giapo“ in Auckland: ein wahrlich royales Eiscafé

Die “Royal Pavlova” ist ein kulinarisches Meisterwerk: Ihre Erschaffer beschrieben die Kreation als Hochzeit aus klassischem Kiwi-Nachtisch, regionalem Obst der Saison und einem passenden Hauch von Gold.

Wer den illustren Eisbecher kaufte, der bekam eine ungewöhnliche Kreation über die Theke gereicht: Zwei aneinander geklebte Eiswaffeln repräsentierten Prince Harry und seine Verlobte Meghan Markle, die Neuseeland als ehemaligem Teil des Commonwealth wie fast alle britischen Königskinder im November 2018 einen Besuch abstatteten. Die „neuseeländische Sommer-Pavlova” des luxuriösen Eisbechers wurde gekrönt von neuseeländischen Blau- und Erdbeeren, die wiederum großzügig mit 24-karätigen Goldflocken bestreut waren.

Die “Royal Pavlova” ist dabei nur eine von vielen ungewöhnlichen Eis-Kreationen, mit denen das beste Eiscafé in Auckland regelmäßig von sich reden macht.

Eiscreme-Maestro Giapo und sein talentiertes Team machen nicht nur Eis – sie erschaffen „Haute Ice Cream“. Regelmäßig sieht man lange Warteschlangen von Fans und Bewunderern der kulinarischen Meisterwerke vor dem kleinen Laden im CBD von Auckland, ganz in der Nähe des Britomart.

Kein Wunder, verstehen sich Firmengründer Giapo Grazioli und seine Frau Annarosa doch eher als „Möchtegern-Künstler“ denn als Gastronomen. Giapo hat die Eiskultur seiner Heimat Italien zur Kunstform erhoben und erntet dafür internationale Anerkennung.

„Eiscreme ist die beliebteste Süßspeise der Welt. Ich fand es langweilig, dass Eis immer auf die gleiche Weise in Waffeln oder Bechern stecken muss. Eiscreme hat großes kulinarisches Potential“, erklärt Giapo. Er meint damit nicht nur das Kreieren ständig neuer Geschmackserlebnisse.

Die Innovation, mit der das kleine Unternehmen seit Jahren die Welt der Eiscreme aufrührt, ist breiter angelegt: Es geht um multidimensionale Erlebnisse, die von wissenschaftlichen und technologischen Ideen bis hin zum Kundenerlebnis reichen.

Kunden von „Giapo“ müssen bereit sein, ihr traditionelles Verständnis von Eiscreme zu hinterfragen und hinter sich zu lassen. Das heißt unter anderem, dass es nicht die klassische Auslage von verschiedenen Eissorten im Geschäft gibt. Stattdessen ist ein Besuch bei „Giapo“ ein interaktives Erlebnis, bei dem die Gäste von geschulten Gastgebern durch die Speisekarte geführt werden und Sorten verkosten, bis sie sich entschieden haben.

Die gewählte Kreation wird dann von den Eis-Meistern in einem regelrechten Ritual sorgsam erschaffen. Die Angebote der Karte sind echte Hingucker und werden im hauseigenen Designstudio als 3D-Modelle kreiert. Dabei kommen so spektakuläre Ideen wie der „Colossal Squid“ heraus, der monatelang ein Hit auf der Speisekarte war.

Momentan arbeiten die kreativen Köpfe von „Giapo“ an einer Methode, um Schokolade mit Hilfe biolumineszenter Bakterien zum Leuchten zu bringen, und bekommen dabei Unterstützung von Wissenschaftlern der Universität Auckland. Mit der Technischen Hochschule von Auckland entwickelt „Giapo“ derzeit eine verbesserte Rezeptur für Joghurt.

Eiscreme ist bei „Giapo“ nicht nur Nachtisch oder Süßspeise; nicht einmal nur Essen. Wer bei „Giapo“ ein Eis bestellt, der bekommt echte Geschmacks-Kunst auf die Hand.

Ein Besuch auf der Gore Street ist jedem Neuseeland-Reisenden dringend zu empfehlen!

(Jenny Menzel)

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