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Chinesisches Neujahr in Neuseeland: das Jahr des Schweins beginnt!

Neuseeland ist stolz darauf, wie viele verschiedene Kulturen und Ethnien hier seit Jahrzehnten friedlich zusammenleben. Eine besonders große und historisch bedeutsame Bevölkerungsgruppe in Neuseeland sind die Chinesen. Etwa 90 000 in China geborene Neuseeländer leben heute hier, dazu kommen viele, die sich als ethnische Chinesen definieren.

Schließlich gibt es noch zahlreiche Touristen, die in immer größerer Zahl aus China nach Neuseeland reisen. Sie alle feiern am Anfang des Jahres ihr wichtigstes Fest: Chinese New Year.

Chinesisches Neujahr ist das wichtigste Fest im chinesischen Kalender und einer der ältesten Feiertage, der rund um die Welt begangen wird. Je nach dem Stand des chinesischen Sonne-Mond-Kalenders wird das Fest zwischen Ende Januar und Mitte Februar gefeiert. Es ist ein fröhlicher, farbenfroher Anlass, um Familientraditionen zu festigen und mit Hoffnung in die Zukunft zu blicken.

Jedes Jahr wird zum Neujahrsfest ein anderes der zwölf Tierkreiszeichen des chinesischen Sternenhimmels eingeführt und zelebriert. Das Jahr 2019 ist nach dieser Festlegung das Jahr des Schweins.

Vom Schmelztiegel der Kulturen in Auckland über die lebendige kleine Hauptstadt Wellington bis in das tief im Süden liegende, schottisch beeinflusste Dunedin gibt es jedes Jahr zahllose Feste in Neuseeland, die vom Chinesischen Neujahr inspiriert sind.

In Auckland fällt normalerweise der Startschuss der Neujahrs-Feierlichkeiten. Seit 30 Jahren organisiert hier die chinesische Gemeinde das Chinese New Year Festival and Market auf den ASB Showgrounds.

Drei Tage später steigt in Dunedin in den Chinese Gardens das passende Event, bei dem seit zehn Jahren auch die Städtepartnerschaft mit Shanghai gefeiert wird. Auf dem Octagon findet eine Drachenparade statt, und die Public Art Gallery zeigt zeitgenössische chinesische Kunst.

Zwölf Tage lang wird in Christchurch auf dem Night Noodle Market im North Hagley Park das chinesische Neujahr gefeiert – den Pop-up-Markt gibt es nur zu diesem Anlass.

Parallel zur neuen Ausstellung der Terrakotta-Armee im Te Papa Museum starten in Wellington die Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr in der TSB Bank Arena und im Shed 6 direkt am Hafen. Seit 19 Jahren organisiert der Asian Events Trust dieses Fest mit einem Asia-Markt, einem Straßenumzug und einem spektakulären Feuerwerk.

Zwei Wochen nach dem Startschuss beginnt in Auckland Runde 2 der Festlichkeiten: Das Lantern Festival zeigt 2019 zum 20. Mal die schönsten chinesischen Papierlaternen. Mehr als 800 dieser bunt leuchtenden Kunstwerke schmücken dann die Auckland Domain, bewundert von 200 000 Besuchern. Dazu kommen Kampfkunst- und Tanzauftritte von chinesischen Künstlern, Straßenmusik und Streetfood.

Ganz ähnlich bunt wird es am Wochenende darauf in Christchurch, das sein eigenes Laternenfestival hat. Die Ufer des Avon River und die Innenstadt leuchten an diesen Sommerabenden herrlich bunt, dazu gibt es ebenfalls Musik, Unterhaltung und Essen!

Eines der größten Events des Jahres in Auckland ist schließlich die Neujahrsparade von SkyCity. Zwei Wochen lang leuchtet der Skytower rot und golden, während etwa eine Million Besucher ein chinesisches Pop-up-Dorf auf der Plaza unter dem Turm besuchen, Aufführungen von Löwen- und Drachentänzern, Taiko-Trommler und Ballonkünstler bewundern.

Etwas ruhiger geht es am Lake Tekapo zu. Im offiziellen Dark Sky Reserve bekommen Besucher eine neue Perspektive auf das chinesische Neujahr – darunter sind auch viele chinesische Touristen. Jupiter, der für chinesische Astronomen große Bedeutung hat, leuchtet in diesem Jahr besonders intensiv. Er braucht etwa zwölf Jahre, um seinen Zyklus einmal zu vollenden, und inspirierte damit die Erfindung der Tierkreiszeichen.

(Jenny Menzel)

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