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Neuseelands erstes Art-deco-Weingut

Eine alte Tabakfabrik mag nicht als erste Wahl erscheinen, um Chardonnay zu keltern. Aber die Verlockung des altehrwürdigen Art-deco-Gebäudes wirkte unwiderstehlich auf den neuseeländischen Winzer Tony Bish.

Traditionell kommen Besucher in die Weinberge der Hawke’s Bay, um zwischen den Reben die süffigen Chardonnays zu verkosten. Die Weinregion der Hawke’s Bay ist sehr bekannt für diesen Wein. Das wunderbar kühle Klima mit relativ geringen Niederschlägen trägt dazu genauso bei wie die Böden aus Schwemmsand und Kalkstein.

Ein neues Weingut geht nun einen anderen Weg und gibt der Weinverkostung einen urbanen Twist. “Urban Winery” heißt der Neuzugang zum etablierten “Hawke’s Bay Wine Trail” und ist in ganz Neuseeland die erste Winzerei mit diesem Ansatz.

In Ahuriri, einem Vorort von Napier, hat sich Tony Blish einen Traum erfüllt: “Ich habe schon seit 1995 von einer Stadt-Winzerei geträumt, aber erst jetzt bot sich mit der alten Tabakfabrik die perfekte Gelegenheit“, berichtet Tony.

Die Art-deco-Architektur von Napier genießt weltweiten Ruhm. Und wenn es ein Gebäude gibt, das ikonisch für Napier steht, dann ist es die Halle der National Tobacco Company. Tony Bish hat das Äußere unverändert gelassen, das Innere jedoch wurde komplett verwandelt: Ein stylisher, moderner Raum öffnet sich den Besuchern, die hier eigene Kreationen des Weinguts und andere ausgewählte Weine der Region verkosten können.

Der erfahrene Winzer keltert seit 1981 und hat den Chardonnay inzwischen zu seinem Lieblingswein erkoren: “Man kann so wunderbar mit Chardonnay arbeiten. Er funktioniert gut mit verschiedenen Produktionsmethoden und Stilrichtungen, das gibt mir einen großen Gestaltungsspielraum.” Wer durch die “Urban Winery” geht, der erlebt diese Gestaltungsfreude in jeder Ecke.

Bei der Auswahl lokaler Trauben für seinen Chardonnay setzt Tony Bish auf Hightech-Methoden. Mitten im Raum mit den Fässern thront zum Beispiel ein riesiges Ei aus französischem Eichenholz. Dabei handelt es sich mitnichten um eine schicke Skulptur, sondern um ein “Taransaud Ovum”, das Tony aus Frankreich importiert hat.

Dieses Weinfass gibt es weltweit nur sehr selten. Es wird ergänzt durch drei weitere „Eier“ aus Beton, in denen der perfekte „Golden Egg Chardonnay“ der „Urban Winery“ heranreift.

Die “Urban Winery” ist ganz offensichtlich anders als andere Winzereien in Neuseeland. Das städtische Weingut bricht bewusst mit den Traditionen und erntet dafür viel Anerkennung. Der Mix aus städtischem Chic und Weltklasse-Weinen kommt bei den Besuchern der Region bisher sehr gut an.

Hier geht es zur „Urban Winery“

(Jenny Menzel)

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