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Achtung, Visa-Betrug!

Nicht offiziell zugelassene Websites verlangen für die Beantragung der neuen Online-Einreiseerlaubnis NZeTA und der Besuchergebühr IVL bis zu dreimal höhere Preise von Reisenden.  

Die IVL ist als Abgabe, die den Tourismus und den Umweltschutz in Neuseeland unterstützen soll, seit dem 1. Juli 2019 verpflichtend. Neben Touristen müssen auch Reisende mit Working Holiday Visa, einige Studenten und Work-Visa-Inhaber die Gebühr in Höhe von 35 NZD bezahlen.

Die Online-Einreiseerlaubnis NZeTA, vielerorts fälschlich als Visa bezeichnet, wird ab dem 1. Oktober 2019 verpflichtend für Besucher aus mehr als 60 Staaten. Für das NZeTA bezahlt man, wenn man es über die eigens eingerichtete App von Immigration New Zealand beantragt, 9 NZD; wer es über die Website kauft, bezahlt 12 NZD.

Die neuen Online-Gebühren haben umgehend eine Reihe von Web-Angeboten entstehen lassen, die keine Verbindung mit dem neuseeländischen Staat oder seiner Einwanderungsbehörde haben und von Reisenden den vielfachen Preis für die beiden Gebühren verlangen. Wer nach „NZeTA“ googelt, stößt unweigerlich zuerst auf eine dieser Scam-Websites, bevor man die offizielle Website von Immigration New Zealand (INZ) findet.

Einer dieser Anbieter ist ETA New Zealand. Das Unternehmen, dessen Server in den USA steht, bietet auf seiner Website – ganz ähnlich wie das offizielle Vorbild INZ – zunächst Informationen über die NZeTA und die IVL und dann einen Link, über den man die beiden Erlaubnisse beantragen und bezahlen kann. Ein Disclaimer erklärt auch korrekt, dass ETA New Zealand nicht mit der neuseeländischen Regierung oder ihren Sponsoren verbunden sei. Der Service sei die reine Bereitstellung der Online-Beantragung, um es ausländischen Reisenden einfacher zu machen.

Nach dem Ausfüllen des Antragsformulars auf der ETA New Zealand Website müssen Besucher allerdings für die beiden Erlaubnisse zusammen bis zu 96 US-Dollar (entspricht etwa 150 NZD) bezahlen – normalerweise kostet das nur 44 bzw. 47 NZD. Das rechtfertigt ETA New Zealand damit, dass sein Service auch Übersetzung, Assistenz beim Ausfüllen, Prüfung der Angaben auf Korrektheit und Vollständigkeit umfasse. Ob der durchschnittlich intelligente Neuseeland-Tourist das wirklich nötig hat?

Nick Aldous von Immigration New Zealand erklärte, sein Ministerium habe eine breit angelegte globale Marketing-Kampagne gestartet, um Neuseelands Besucher genau zu informieren, wo und wie sie sich um die neuen Erlaubnisse bewerben müssen. INZ sei außerdem bemüht, Falsch- und Fehlinformationen, die im Internet kursierten, zu beobachten und, wenn möglich, zu korrigieren.

Der Antragsprozess ist so einfach, dass man definitiv keine windigen Service-Angebote von externen Anbietern benötigt. Am sichersten und schnellsten geht die Beantragung auf dem direkten Weg, ohne Umweg über Dritte.

Die korrekte Anlaufstelle für die Beantragung der NZeTA ist diese Website des Ministry for Immigration!

(Jenny Menzel)

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