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Corona-Rückholflüge: Neuseeland begrüßt ungewöhnliche Ankünfte

Credit: Christchurch Airport via Facebook

Es war ein ungewöhnlicher Anblick am Flughafen von Christchurch, auch wenn ihn wegen des Lockdowns kein Plane-Spotter fotografieren konnte: Zwei große Boeing 747 der Lufthansa waren im Rahmen des Rückholprogramms der deutschen Regierung am Dienstagmorgen dort gelandet.

Um die mehr als zehntausend deutschen Touristen zurück nach Hause fliegen zu können, die sich noch in Neuseeland aufhalten, bekommt die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand Unterstützung von zwei deutschen Linien: Lufthansa und Condor führen elf Rettungsflüge zurück nach Europa durch.
Zum ersten Mal ist ein Condor-Flugzeug die weite Strecke bis nach Neuseeland geflogen. Die Airline holte mit einer Boeing 767 im Auftrag mehrerer Reiseveranstalter gestrandete Pauschalreisende nach Hause. In Auckland landete gleichzeitig auch ein Flug der Swiss International und eine Maschine von Austrian Airlines, einer Tochter der Lufthansa, um gestrandete Reisende aufzunehmen.


Bis zum 11. April sollen von den beiden Hauptflughäfen auf Neuseelands Nord- und Südinsel insgesamt fünf Airbus A380 mit jeweils 509 Sitzplätzen und fünf Boeing 747 mit je 371 Plätzen zurück nach Deutschland fliegen. Die Flüge mit Lufthansa gehen dabei über Bangkok nach Frankfurt am Main. Condor fliegt mit einer Zwischenlandung in Phuket nach Deutschland, während Austrian Airlines über Kuala Lumpur nach Wien fliegt.

Es ist zu erwarten, dass die Passagiere wie auf anderen kürzlich durchgeführten Flügen bei der Zwischenlandung im Flugzeug sitzenbleiben müssen. Die Crewmitglieder werden dort gewechselt, um die Ruhe-Regeln einzuhalten. Insgesamt fliegen mehr als 200 Angehörige des Bordpersonals mit den Rückholflügen zwischen Deutschland und Neuseeland hin und her.
Auch wenn der Anblick von Flugzeugen aus Deutschland auf neuseeländischen Flughäfen sehr ungewöhnlich ist, warnt die Sprecherin des Flughafens von Christchurch die Öffentlichkeit: Menschen sollen bitte nicht in die Nähe des Flughafens oder des Rollfeldes kommen, um die großen Maschinen zu bewundern.

„Egal, wie begeistert Sie von Flugzeugen sind: Im aktuellen Level 4 Lockdown sind die einzigen Menschen, die zum Flughafen kommen sollten, abgesehen von den Angestellten, Reisende, die einen bestätigten Flug antreten wollen.“ Begleitpersonen sind angehalten, nicht bis zum Terminal mitzukommen. Alle, die das Terminal und die Räumlichkeiten dahinter betreten, müssen den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand und die Hygieneregeln einhalten.

Nach ihrer Ankunft in Deutschland sind alle Reisenden angehalten, sich unverzüglich für 14 Tage in Quarantäne zu begeben. Diese Empfehlung der deutschen Regierung an die Bundesländer soll allerdings erst ab dem 10. April gelten. Vorher liegt die Entscheidung, sich aus Vorsicht selbst zu isolieren, im Ermessen der Reisenden – und muss ggf. gegen den Willen des Arbeitgebers durchgesetzt werden.

(Jenny Menzel)
Bild-Credit: Christchurch Airport via Facebook

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