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Naturpark „Zealandia“ in Wellington braucht Spenden

CREDIT: Judy Lapsley CC 4.0
Wellington ist nicht nur die „coolste kleine Hauptstadt der Welt”. Sie ist auch eine von ganz wenigen Städten weltweit, in denen die Zahl einheimischer Vögel zunimmt. Immer mehr Singvögel, die es nur in Neuseeland gibt, kehren in die Parks und Straßen der dicht besiedelten Großstadt zurück.

Das tun sie dank der unermüdlichen Bemühungen vieler Wellingtoner Einwohner, die in ihrer Freizeit Fallen für Schädlinge aufstellen und kontrollieren. Durch diesen zusätzlichen Schutz vor eingeschleppten Feinden können sich die bedrohten Vögel wieder vermehren und in der Stadt Futter suchen.

Am Anfang dieser wunderbaren Entwicklung stand und steht der private Naturpark „Zealandia Ecosanctuary” im Stadtteil Karori. Ein großer Teil der Singvögel konnte den Weg zurück in die Stadt nur finden, weil er hier, in einem 225 Hektar großen, umzäunten Waldgebiet, eine sichere Zuflucht hatte.

Das ambitionierte Naturschutzprojekt hat einen 500-Jahr-Plan und will das ursprüngliche Ökosystem der Region von Wellington wiederherstellen. Bisher läuft der Plan hervorragend: Schon 18 einheimische Tierarten konnten wieder eingeführt werden, von denen einige seit mehr als 100 Jahren auf dem neuseeländischen Festland als ausgestorben galten.

„Zealandias“ Direktor Paul Atkins wendete sich jetzt mit einem dringenden Aufruf an die Öffentlichkeit. Wegen der Corona-Pandemie musste „Zealandia“ wie alle anderen Attraktionen und Parks seine Tore schließen.
Der Naturpark ist vom Lockdown besonders schwer getroffen. Ein Großteil seiner Einnahmen stammt von Besuchern, und viele tausend von diesen besuchen Wellington im Spätsommer und Herbst aus dem Ausland. Gleichzeitig müssen die Tiere weiter versorgt und gefüttert werden, der Schutzzaun muss gesichert und instandgehalten werden. Viele besonders bedrohte Arten wie etwa der Takahe oder die Tuatara-Echse sind abhängig davon, dass essenzielle Schutzmaßnahmen weiterhin stattfinden.

„Zealandia“ hat deshalb eine Givealittle-Spendenkampagne ins Leben gerufen. „Jeder gespendete Dollar kommt direkt dem Artenschutz und der Erhaltung von Neuseelands einzigartiger Tierwelt zugute“, versichert Paul Atkins. „Bitte spenden Sie jetzt!”

Seit fast 25 Jahren arbeitet „Zealandia” dafür, die neuseeländischen Vögel zurück nach Wellington zu bringen. Jetzt trägt die Arbeit endlich Früchte: Krakeelende Kakariki-Papageien, winzige Piwakawakas und farbenfrohe Kereru-Tauben können sogar im Stadtzentrum beobachtet werden.

Um weiter bestehen und arbeiten zu können, braucht der Naturpark die Hilfe von Naturfreunden – aus Wellington und aller Welt.

Hier geht es zur Zealandia Givealittle-Kampagne: https://givealittle.co.nz/cause/help-zealandia-support-wildlife

(Jenny Menzel)

Bild-Credit: Judy Lapsley Miller, CC-BY-4.0

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