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AHK Geschäftsreise Neuseeland: Geothermie, Biomasse und Windenergie im Blickpunkt

Zum vierten Mal plant die New Zealand German Business Association (NZGBA) ein Geschäftsreiseprogramm zum Thema Erneuerbare Energien. In Zusammenarbeit mit der eclareon GmbH Berlin ist eine mehrtägige Veranstaltung als Teil der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geplant. Der Fokus liegt auf Windenergie, Geothermie und Biomasse. Im Anschluss daran haben die Teilnehmer die Möglichkeit am NZ Geothermal Workshop in Rotorua teilzunehmen, der von der Universität Auckland vom 16. bis 18. November organisiert wird.

Die dreitägige Geschäftsreise Neuseeland umfasst individuelle Gesprächstermine bei potentiellen Kunden/Partnern vor Ort. Als Einstieg ist eine Veranstaltung in Auckland geplant, bei der über den Entwicklungsstand der Erneuerbaren Energien informiert werden wird. An den darauffolgenden Tagen ist vorgesehen, diverse Projekte zu besichtigen. Für Teilnehmer ist die geplante Delegationsreise eine hervorragende Gelegenheit, neue Geschäftskontakte zu knüpfen oder bereits vorhandene Partnerschaften weiter zu vertiefen.

 

Neuseeland bietet aufgrund seines Reichtums auf allen Gebieten der erneuerbaren Energie gute Möglichkeiten für die Anwendung deutscher Technologien. Eingebunden in die asiatisch-pazifische Region, mit den weltweit am schnellsten wachsenden Energiemärkten, ist Neuseeland mit seiner Rechtssicherheit und politischen Stabilität eine ideale Plattform für die technische Entwicklung und Anwendung der eneuerbaren Technologien.

Neuseelands Windressourcen besitzen gute Voraussetzungen zur Windenergienutzung. Die Energieausbeute entspricht etwa dem doppelten des Weltdurchschnitts. Unternehmen wie Enercon und Siemens sind bereits in Neuseeland vertreten. Das Potential für Kleinanlagen ist nicht erfasst und bietet gute Chancen für deutsche Investoren.

Etwa 9,2 Milionen Hektar Land mit geringer bis moderater Produktivität für die Lebensmittelerzeugung stehen in Neuseeland für die zweckgebundene Aufforstung zur Verfügung und bieten ein weitreichendes Potential an Biomasse, biologische Rest- und Abfallmasse, für die zukünftig verstärkte Nutzung der Bioenergie. Schätzungen zeigen, dass die Umwandlung der derzeitigen Biomasse nur einen relativ kleinen Energiebedarf abdeckt. Etwa 30 Prozent des Wärmemarktes kommen aus hochwertigen elektrischen Energien und könnten auf Bioenergie aus Holzresten umgestellt werden. Der Transportbereich mit rund 44 Prozent Anteil am Gesamtenergiebedarf weist derzeit keine nennenswerten Alternativen aus erneuerbaren Ressourcen auf. Das ergibt gute Voraussetzungen für das Vorantreiben von Bioenergie. Von der Wärmelieferung über die kombinierte Wärme- und Stromerzeugung bis zur Herstellung von Treibstoffen umfasst Bioenergie eine Vielzahl von technologischen Anwendungen und bietet einen vielversprechenden Markt für deutsche Unternehmen.

Geothermie ist Neuseelands zweitgrößte erneuerbare Energiequelle. 129 Gebiete sind für die geothermische Nutzung erfaßt, 22 dieser Gebiete liegen im Temperaturbereich über 140°C. Gute Marktchancen bietet die Geothermie in der Anwendung von Kleinanlagen zur elektrischen Energieerzeugung bis 250 kW, in der Verbesserung der bestehenden Technologien auf der Generatorseite und auf der Wärmequellenseite sowie in der Anwendung von Wärmepumpenanlagen zur Heizung und Warmwasseraufbereitung. Unternehmen wie Bosch und Vaillant investieren bereits in Neuseeland.

Generell werden deutsche Technologien, die vor allem im Bereich Erneuerbare Energien weltführend sind, in Neuseeland hinsichtlich ihrer Qualität als sehr gut bewertet. Die Marktchancen für klein- und mittelständische Unternehmen sind derzeit optimal.

Gefragt sind In Neuseeland vor allem Anbieter oder Erzeuger von:

  • Gro?anlagen, Kleinanlagen, Hybridsystemen, Anlagenservice, Modellierung, Training und Software (Wind),
  • Wärmeerzeugung in Großanlagen und Kleinanlagen für Biomasse (Holz),
  • Forschung u. Entwicklung zur Gewinnung von Treibstoffen (Synfuel),
  • Kleinanlagen zur elektrischen Energieerzeugung aus geothermischer Energie (bis 250kW),
  • Wärmepumpenanlagen für Heizung und Warmwasserbereitung (Geothermie),
  • Anbieter von Enhanced Geothermal Systems (EGS) (Geothermie).

Die Kosten für alle Leistungen der Au?enhandelskammern und der Dienstleister im Rahmen des Geschäftsreiseprogramms übernimmt das BMWi. Die teilnehmenden Unternehmen tragen lediglich ihre Reisekosten (Flug, Transfer, Übernachtung, Verpflegung).

Weitere Informationen:
New Zealand German Business Association Ltd. Inc (AHK Neuseeland)
Oliver Rube
Tel. +64 9 304 0702
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Web: www.germantrade.co.nz; www.exportinitiative.de

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