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Projekt „Nationaler Radwanderweg“: Finanzielle Mittel drastisch reduzier

Das Projekt „Nationaler Radwanderweg“ wurde seinerzeit von Regierungschef und Tourismusminister John Key ins Leben gerufen und mit einem Budget von 50 Mio. Dollar ausgestattet. Der Bau der durch ganz Neuseeland verlaufenden Radwanderrouten soll den Tourismus fördern und Arbeitsplätze schaffen, um so positiv auf die Wirtschaft einzuwirken. Als Zugpferd sollte ein jährliches, internationales Radrennen wirken.

Durch die angespannte Wirtschaftslage sah sich die Regierung jedoch gezwungen das Projekt auf ein Budget von 9 Mio. Dollar zurück zu schrauben. Dies hat zur Folge, dass von dem ursprünglichen landesweiten Routennetz nur sieben regionale Routen umgesetzt werden.

Das Großprojekt „Nationaler Radwanderweg“ stand von Beginn an in der Kritik, da die Rentabilität des Projektes von Tourismus- und Wirtschaftsexperten angezweifelt wurde. Ein Aufwand von 50 Mio. Dollar sei nur schwer wieder in die Kassen zu spielen und die Ankurbelung von Tourismus und Wirtschaft sei daher keinesfalls gesichert. Ein weiteres Argument sei, dass Radtouristen noch immer eine Minderheit der Neuseelandreisenden sei und ein solcher Etat daher in keinem Verhältnis zur Nachfrage stünde.

Investiert wird weiterhin mit hohem Aufwand in die Infrastruktur Neuseelands. Der Ausbau des Straßennetzes hat hohe Priorität im Haushaltsplan des Landes, da die Zahl der Pkw's weiterhin stark steigend ist. So wird die nördliche Stadtautobahn in Auckland für mehr als 405 Mio. Dollar verbreitert und mit einem Tunnel aufgebessert, um dem anhaltenden Verkehrsstau entgegenzuwirken.

 

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