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Deutschland gibt Maori-Köpfe an Neuseeland zurück

Das Ethnologische Museum in Berlin hat angekündigt, zwei mumifizierte, mit den traditionellen Gesichts-Mokos tätowierte Maori-Köpfe an Neuseeland zurückzugeben.

Das Sammeln von tätowierten Maori-Köpfen wurde in Europa ab 1770 zum Modetrend, als Kapitän James Cook und seine Mannschaft „Kuriositäten“ aus indigenen Gemeinschaften auf der ganzen Welt mitbrachten, die sie auf ihren Forschungsreisen gesammelt oder geschenkt bekommen hatten.
Die tätowierten Köpfe hochrangiger Maori-Stammesmitglieder wurden früher nach deren Tod von ihren Verwandten rituell aufbewahrt. Über das gesamte 19. Jahrhundert hinweg erwarben Europäer solche Köpfe; vorgeblich immer aus wissenschaftlichem Interesse, häufig aber nur, um sie meistbietend an ethnografische Museen verkaufen zu können. Auch heute noch sind zahlreiche solcher Köpfe auf der ganzen Welt in Privatsammlungen und Museen verstreut.

Nur langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass auch diese “Sammelstücke” europäischer Entdecker als Beutekunst zu betrachten sind und rechtmäßig den Gemeinschaften der Maori gehören, aus denen sie entnommen wurden.

In Neuseeland kümmert sich das Karanga Aotearoa Repatriation Programme im Te Papa Museum in Wellington darum, dass die Überreste von Maori-Vorfahren wieder den Weg in ihre Heimat finden. Bereits im Jahr 2017 gelang es, die Überreste von 59 Maori und Moriori (einem ausgestorbenen Volk, das auf den Chatham-Inseln lebte) aus Museen in aller Welt zurückzuholen. Das Museum für Naturgeschichte in New York gab 2014 die Köpfe von 107 Maori an Neuseeland zurück, 60 weitere folgten 2016. Das Museum schätzt, dass es weltweit noch 600 Maori-Skelette und -Köpfe in Sammlungen und Ausstellungen gibt, die es gern zurückholen möchte.

Im Berliner Völkerkundemuseum, das seit 2000 Ethnologisches Museum heißt, wurden die beiden Maori-Köpfe seit 1879 bzw. 1905 ausgestellt. Durch die Rückgabe hoffen die Berliner, Schritt für Schritt die damals begangenen Ungerechtigkeiten wiedergutmachen zu können. Bereits 1991 gab das Hamburger Museum für Völkerkunde historische Maori-Artefakte an Neuseeland zurück, andere Institutionen wie das Überseemuseum in Bremen oder die Berliner Charité folgten.

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Wirtschaftsreport der Regierung: Keine Neuseeland-Reisen bis 2022?

Die Corona-Pandemie und die strengen Maßnahmen der neuseeländischen Regierung zur Eindämmung von Covid-19 haben die neuseeländische Wirtschaft hart getroffen. Ein Ende der Wirtschaftsflaute ist noch nicht in Sicht – aber es gibt auch gute Neuigkeiten, verkündete das Finanzministerium kürzlich.

Nach dem aktuellen Report über die wirtschaftliche Lage der Nation wird die Rezession in Neuseeland weniger heftig ausfallen, als man anfangs erwartet hatte. Auf der anderen Seite geht das Ministerium nun von einer längeren Auswirkung der Corona-Pandemie auf die Finanzen aus – der Zeithorizont für die künftigen Prognosen ist besonders für die Tourismusbranche ein Schock.

Die Wirtschaftsleistung Neuseelands sank im ersten Halbjahr 2020 um 3,1 Prozent, wie das Finanzministerium in seinem Finanz- und Steuer-Update vor der anstehenden Wahl verkündete. Das ist weniger als die 4,6 Prozent, die im Mai-Haushaltsplan erwartet wurden. Der Anstieg der Arbeitslosenrate wird bis 2022 auf 7,8 Prozent prognostiziert; auch das ist ein niedrigeres Niveau, als noch vor vier Monaten berechnet wurde (damals ging man von 9,8 Prozent aus).

Premierministerin Jacinda Ardern, die am 17. Oktober für ihre Labour-Partei zur Wahl antreten wird, sieht in der schnellen Erholung der Wirtschaft eine Rechtfertigung ihrer sehr strikten Strategie zur Ausrottung des Corona-Virus.

Dessen ungeachtet kündigte die Regierung ein längerfristiges Haushaltsdefizit und eine höhere Nettoverschuldung an als im Haushaltsplan vorgesehen. Durch das milliardenschwere Corona-Hilfspaket ist das Haushaltsdefizit auf 23,4 Mrd. NZD gestiegen, während die Staatsverschuldung bei 27,3 Prozent lag. Bis zum nächsten Steuerjahr wird das Defizit noch bis auf 31,7 Mrd. NZD anwachsen und sich erst danach wieder erholen.
Der eigentliche Schock für große Teile der Tourismusindustrie und für viele Neuseeland-Touristen kam in einem Nebensatz während der Ankündigung der Regierung zur Sprache: Der führende Wirtschaftsberater der Regierung sagte, die Grenzen Neuseelands könnten weitaus länger geschlossen bleiben als erwartet.

Das Finanzministerium basiert seine derzeitigen Wirtschaftsanalysen auf der Annahme, dass Neuseeland seine Grenzen nicht vor Januar 2022 wieder für Reisende öffnen wird.

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"Höllenloch Neuseeland": Donald Trumps (unabsichtliche) Werbekampagne für Neuseeland

 

Nachdem US-Präsident Donald Trump auf den „massiven“ Ausbruch von Coronafällen in Neuseeland hinwies, bezeichnete ein Internetnutzer das Land als „Hellhole“. Seitdem teilen Neuseeländer Bilder ihres „Höllenlochs“ und haben damit die beste Werbekampagne überhaupt für ihr Land gestartet.

Als Neuseeland nach drei Monaten Corona-freier Zeit wieder vereinzelte Covid-19-Fälle meldete, nannte Donald Trump dies einen „massiven Ausbruch“. „Es ist vorbei für Neuseeland“, tönte der US-Präsident, dem zuvor der Erfolg Neuseelands öfter vor Augen gehalten worden war. Wenig später bezeichnete ein britischer Social-Media-Post das Land als „Hellhole“ oder übersetzt als „Höllenloch“. „Ihr könnt nicht weg“, hieß es in dem Tweet. „Und ihr könnt nicht einfach Leute empfangen. Und ihr habt in großen Teilen des Landes wieder eine Ausgangssperre. Und die Quarantänelager sind öffentlich bekannt. Euer Land ist ein Höllenloch.“

Das wurde den Neuseeländern offenbar ein wenig zu viel. Sie reagierten mit ihrem typischen trockenen Humor und fingen an, unter dem Hashtag NZhellhole die Schönheiten ihres Landes auf Twitter zu teilen und sich damit insgeheim auch über Donald Trump lustig zu machen.

So viel Natur und kein Ausweg

Inzwischen haben tausende Neuseeländer Bilder der berühmten Sehenswürdigkeiten des Landes – von den Südalpen, Hobbiton und dem Milford Sound – geteilt, aber auch den Blick von ihrem Haus aus, ihre Gärten, lokalen Strände oder die einheimische Tierwelt. Viele taten dabei so, als würden sie sich über die frische Luft, die Einsamkeit, die Natur und Ruhe und das viele Vogelgezwitscher stören.

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Outdoor-Kunstausstellung in Wellington erweckt Van Gogh zu neuem Leben

Kunstgalerien gehören zu den Bereichen, die unter den Corona-Einschränkungen besonders leiden. Mit Maske ins Museum? Nein danke, denken sich viele Kunstliebhaber. In Wellington kommt die Kunst deshalb im Frühjahr an die frische Luft, wo man sie ohne Mund-Nasen-Schutz genießen kann. Leben und Werk des Ausnahmekünstlers Vincent van Gogh sind das Subjekt einer brandneuen multi-sensorischen Outdoor-Galerie, die von Ende August bis Ende Oktober laufen soll.

Tausende Gemälde des Niederländers, darunter weltberühmten Motive wie „Sternennacht“, „Café-Terrasse am Abend“ und „Blühende Mandelbaumzweige“, werden dafür in einem abgeschlossenen Komplex mit 21 Projektoren aus 52 aufeinandergestapelten Schiffscontainern an der Odlin’s Plaza an die Wände gestrahlt.

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Erste Nashorn-Geburt seit 20 Jahren in Auckland

Ende August verkündete der Zoo von Auckland die lange erwartete Geburt eines kleinen Nashorns. Es ist das erste Nashornbaby seit 20 Jahren, das hier im Zoo zur Welt kommt.
Das “Kleine” ist ein Mädchen und wurde am 14. August als erstes Kalb seiner 30 Jahre alten Mutter Jamila, einem Südlichen Breitmalnashorn, geboren. Für ihre erste Geburt brauchte Jamila nur eine Stunde, nachdem sie ihre Tochter 16 Monate lang im Bauch getragen hatte. Das Neugeborene brachte ein gesundes Gewicht von 65 kg auf die Waage und stellte die Tierärzte damit sehr zufrieden. Die Frage, die nun alle – oder wenigstens – viele Neuseeländer beschäftigt, lautet: Wie soll die kleine Nashorndame heißen?

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Zigarettenverkauf in Neuseeland sinkt – aber die Kiwis rauchen weiter

Der Zigarettenverkauf in Neuseeland sinkt schneller als je zuvor – es werden 410 Millionen weniger Glimmstängel verkauft als noch vor zwei Jahren. Das liegt aber vor allem daran, dass immer mehr Raucher auf Alternativen wie „Vaping” umsteigen.

Die Wirtschaftsdaten von Tabakunternehmen in Neuseeland, die das Gesundheitsministerium veröffentlicht, zeigen Jahr für Jahr einen deutlichen Rückgang der Zigarettenverkäufe. 2019 wurden etwa 2132 Millionen Zigaretten verkauft, während es 2015 noch 2583 Millionen waren.

Das entspricht einem jährlichen Rückgang von etwa 8 Prozent; ein Dreifaches der Rate der ersten Jahre, seitdem das Regierungsprogramm „Smokefree 2025“ im Jahr 2011 startete.

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Gerichtsprozess gegen Christchurch-Attentäter hat begonnen

Am 24. August begann in Neuseeland der Prozess gegen den Mann, der am 15. März 2019 in Christchurch insgesamt 51 Menschen bei ihrem Gottesdienst ermordete. Die ganze Welt schaute zu, als der gebürtige Australier bei seinem Terrorfeldzug in der Al Noor Moschee und der Moschee im Stadtteil Linwood 51 Menschen erschoss und Dutzende mehr verletzte.

Der vorbildliche Umgang Neuseelands mit dem Terrorattentat bestimmte das Nachrichtengeschehen weltweit. In der Folge des Attentats revidierte das Land sein Waffengesetz, tausende Neuseeländer gaben freiwillig ihre halbautomatischen Waffen ab.

Der Gerichtsprozess gegen den Täter, den Premierministerin Jacinda Ardern bewusst nicht öffentlich beim Namen nennen wollte, wurde mit Spannung erwartet. Einige der Überlebenden werden ihren Angreifer hier zum ersten Mal zu Gesicht bekommen. Die erste Überraschung war, dass sich der 29-jährige Attentäter schon im Vorfeld des Prozesses als schuldig bekannte. Dies erspart den Opfern einen langwierigen und schmerzhaften Gerichtsprozess. Es wird erwartet, dass der gesamte Prozess nur etwa vier Tage dauern wird.

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Stipendium 2021 Deutsch-Neuseeländische Gesellschaft Hockey am TBC

Die Deutsch-Neuseeländische Gesellschaft e.V. vermittelt seit 2006 im Rahmen ihres SUN & FUN- Schule in Neuseeland-Programmes zunächst nur für ihre Mitglieder, inzwischen für jeden, Schulaufenthalte für sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler. Kids und Eltern schätzen den persönlichen Kontakt zu Mitgliedern vor Ort, die jederzeit eine vertrauensvolle Betreuung am neuseeländischen Standort gewährleisten.

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