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Hooker Valley Track im Aoraki Mount Cook National Park wiedereröffnet

Einer der beliebtesten Wanderwege im Aoraki Mount Cook National Park ist ab sofort wieder komplett frei zugänglich. In den vergangenen fünf Monaten hatte das Department of Conservation den Track für dringend notwendige Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten sperren müssen.

Im März 2019 war nach ungewöhnlich starken Regenfällen ein 120 Meter langes Stück des Weges fortgeschwemmt worden. Die Erdrutsche hatten außerdem eine Hängebrücke beschädigt.

Bauarbeiter waren den ganzen Winter über damit beschäftigt, diese Brücke zu reparieren und neu zu verstärken. Daneben haben sie 257 Meter eines neuen Wanderwegs angelegt. In der letzten Augustwoche wurde der Hooker Valley Track offiziell wieder für Wanderer freigegeben.

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Achtung, Visa-Betrug!

Nicht offiziell zugelassene Websites verlangen für die Beantragung der neuen Online-Einreiseerlaubnis NZeTA und der Besuchergebühr IVL bis zu dreimal höhere Preise von Reisenden.  

Die IVL ist als Abgabe, die den Tourismus und den Umweltschutz in Neuseeland unterstützen soll, seit dem 1. Juli 2019 verpflichtend. Neben Touristen müssen auch Reisende mit Working Holiday Visa, einige Studenten und Work-Visa-Inhaber die Gebühr in Höhe von 35 NZD bezahlen.

Die Online-Einreiseerlaubnis NZeTA, vielerorts fälschlich als Visa bezeichnet, wird ab dem 1. Oktober 2019 verpflichtend für Besucher aus mehr als 60 Staaten. Für das NZeTA bezahlt man, wenn man es über die eigens eingerichtete App von Immigration New Zealand beantragt, 9 NZD; wer es über die Website kauft, bezahlt 12 NZD.

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Der „culture trail” führt Kunstliebhaber durch Neuseeland

Besucher, die neben großartiger Natur auch gern die Kunst- und Kulturszene Neuseelands kennenlernen wollen, können sich bequem vom „culture trail“ zu den besten Erlebnissen führen lassen. Neben einzigartigen Einblicken in das Denken und Fühlen der Kiwis bietet der Pfad auch unerwartete Entdeckungen.

Kunst hat bekanntlich viele Gesichter und kann faszinierende Einblicke in die Denkweisen und die Geschichte eines Volkes eröffnen. Die Kunstszene in Neuseeland stellt diesbezüglich keine Ausnahme dar. Die Kreativität der Kiwis ist breitgefächert und bietet für jeden Kunstgeschmack etwas: von Graffiti und Street-Art über ungewöhnliche Kunstwerke von Indigenen bis zu meisterhaften Ölgemälden in brandneuen Kunstgalerien.

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Die IVL-Touristengebühr: Eintritt für Touristen oder nützlich für Neuseeland?

Ab dem 1. Juli wurde für viele Reisende bereits die neue Touristengebühr IVL (International Visitor Levy) erhoben. Ab Oktober wird die neue Gebührenerhebung von 35 NZD (ca. 20 Euro) dann auch deutsche Touristen treffen.

Bis dato mussten nur Touristen bei der Einreise bezahlen, die vor ihrer Neuseelandreise ein Touristenvisum beantragen mussten, wie beispielsweise Inder oder Chinesen. Touristen aus „Visa Waiver Countries“, wie nahezu allen europäischen Ländern inklusive Deutschland, blieben noch von der IVL verschont.

Nicht bezahlen müssen Neuseeländer, Australier, viele Besucher von den Pazifikinseln, Besitzer eines „Resident Visa“, viele Geschäftsreisende und Transitpassagiere am Flughafen in Auckland. „Die Gebühr fällt allerdings nicht nur für Touristen an, sondern auch für temporäre Besucher, die mit einem Working Holiday Visa, einigen Studenten-Visa und manchen Work Visa nach Neuseeland reisen“, erklärt der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn aus Wellington.

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Waitaki: Neuseelands geheimste Weinregion

Waitaki, Neuseelands neueste Weinanbau-Region, produziert bereits heute einige der besten neuseeländischen Weine: Der Pinot Noir hat Weltklasse, dazu kommen aromatische Weißweine und einige exquisite Chardonnays. So langsam bemerken das auch die Touristen.

Für lange Zeit galt Central Otago als Neuseelands bestes Anbaugebiet für Pinot-Noir-Weine. Aber nur eine Bergkette weiter liegt die kleine Region Waitaki. Man erreicht sie nach etwa drei Stunden Fahrt vom berühmten Gibbston Valley in Central Otago. Waitaki im nördlichen Otago ist übersät mit kleinen, aber feinen Winzern, die sich auf Klasse statt Masse spezialisiert haben.

Jeder Wein wird vom „Terroir” seiner Region definiert. Auch die Weine aus Waitaki haben etwas Besonderes: Der Kalksteinboden, ähnlich dem im französischen Burgund, verleiht Weinen aus der geologisch jüngeren Waitaki-Region eine enorm hohe Qualität.

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Neuseelands Great Walk Nr. 11 heißt Tuatapere Hump Ridge Track

Mitten im abgeschiedenen, spektakulären Fiordland National Park an der südlichsten Spitze der Südinsel liegt der Tuatapere Hump Ridge Track. Der 61 km lange Drei-Tages-Track soll nun als Nummer 11 in den Götterhimmel von Neuseelands besten – oder zumindest den touristisch am intensivsten vermarkteten – Wanderwegen aufsteigen, den Great Walks.

Der Hump Ridge Track führt durch einige von Neuseeland abgelegensten und menschenleersten Regionen: Wanderer durchqueren urtümliche Wälder, schroffe Berge und tief eingeschnittene Fjorde an der zerklüfteten Südost-Ecke der Südinsel. Schon seit langem kann man den wunderbaren Track genießen, aber nun soll er mit einer staatlichen Investition von 5 Millionen Neuseeland-Dollar über die nächsten drei Jahre komplett renoviert werden und ein Upgrade erhalten, das ihn für den Status eines „Great Walk“ qualifiziert. Die offizielle Eröffnung wird rechtzeitig für die Wandersaison 2022 erwartet.

Umweltministerin Eugenie Sage freute sich bei der Ankündigung des Projekts, der neue Track sei eine „fantastische Erweiterung des Wanderwege-Netzes“ und würde mehr Reisende in diese eher wenig besuchte Region ziehen.

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Neuseeland blickt besorgt auf sinkende Touristenzahlen

Die neuseeländische Tourismusindustrie war jahrelang eine atemberaubende Erfolgsstory – zweistellige Zuwächse der Besucherraten von Jahr zu Jahr gehörten scheinbar zum Normalstandard. Angetrieben wurde der Tourismusboom in Neuseeland vor allem durch die extremen Steigerungen der Besucherzahlen aus China und Ostasien.

Die Besucherstatistiken, die im Juni und Juli 2019 veröffentlicht wurden, zeigen nun erstmals ein Abflachen des stetigen Wachstumstrends – manche befürchten sogar, in der abfallenden Wachstumskurve den Beginn eines Abstiegs zu erkennen.

Auch die wegfallenden Touristen kommen vor allem aus China (oder eben nicht). Obwohl die neuseeländische Tourismusbehörde Tourism New Zealand das Jahr 2019 mit viel Tamtam (und einigen peinlichen Pannen, die unter anderem auf den Streit der Regierung mit dem chinesischen Mobilfunkanbieter Huawei zurückgehen) als das China-Neuseeland-Jahr promotet hatte, sind genau diese Touristen nun erstmals zögerlicher damit, eine Reise nach Neuseeland zu buchen.

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Besucher zahlen mehr für den Abel Tasman National Park - für seinen Schutz

Neuseelands kleinster Nationalpark ist gleichzeitig sein beliebtester: Immer mehr Besucher kommen jedes Jahr in den Abel Tasman National Park. Seine wachsende Beliebtheit führt dazu, dass Tourismusanbieter mehr dafür bezahlen müssen, um Besucher in den Park zu bringen. Sie fordern mehr Transparenz darüber, wohin all das Geld gehen wird – nicht zuletzt im Sinne der Touristen, die diese Gebühren bezahlen müssen.

Schon im Jahr 2007 wurde für die touristische Nutzung der Küstengewässer des Nationalparks (durch Aquataxis, Ausflugsboote oder Miet-Kayaks) eine „foreshore access fee” eingeführt. Ab May 2020 wird sich diese Zugangsgebühr von 1,15 NZD auf 3,28 NZD pro Besucher und Fahrt mehr als verdoppeln. Reisende bemerken von dieser Preiserhöhung nur etwas, wenn sie die Ticketpreise der Vorsaison noch im Kopf haben – extra aufgeführt wird die Zugangsgebühr auf dem Voucher für die Bootstour nicht.

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