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News

Neuseeländisches Erfindertum verspricht internationalen Erfolg

Hobby Forensiker und Spielwütige werden bei diesen Neuigkeiten von ihrem Sofa aufspringen. Im kleinen beschaulichen Ort Dunedin auf der Südinsel wurde ein Computerspiel geboren, das es bislang noch nie gegeben hat und den internationalen „gaming"-Markt komplett verändern wird. Als Detektiv muss der Spieler Kriminalfälle in detailgetreuen und fotorealistischen Welten untersucht werden. Der Clou: auf Genauigkeit und Spürsinn kommt es an. Das Spiel "Casebook" soll gestandene Gamer und zugleich auch Neulinge ansprechen. „Wir versprechen ein CSI- oder Akte X-Erlebnis zum Mitmachen, interaktives Fernsehen sozusagen", so die Macher.

Weitestgehend wurde auf Computeranimationen verzichtet. Das Spiel besteht vorwiegend aus Filmsequenzen, die Produktion glich eher einem Filmdreh. Es wurden echte Kulissen gebaut und Schauspieler gecastet. Etwa zwei Millionen Dollar mussten die Erfinder dieses Krimi-Spieles mithilfe von Sponsoren finanzieren. Aber die Mühe scheint es wert gewesen zu sein: Ein großer US-Spiele-Konzern hat bereits sein Interesse bekundet.

Extremsport unter Beschuss: Tragischer Jetboat-Unfall bei Queenstown

Tausende abenteuerlustige Touristen genießen pro Jahr eine der adrenalin-intensiven Jetboat-Fahrten. Für eine 42 Jahre alte chinesische Urlauberin endete das Spektakel mit den wendigen Speedboats jedoch mit dem Tod. Wo Shotover und Kawarau Fluss zusammen treffen, geriet der Fahrer versehentlich auf eine Sandbank, das Gefährt hob ab, flog durch die Luft und überschlug sich. Die 22 Insassen, alle aus einer chinesischen Reisegruppe, versuchten sich aus der reißenden Strömung ans sichere Ufer zu retten. Vier der Passagiere wurden verletzt. Doch bei der Rettung verzählte man sich und vergaß eine Person. Bis das zweieinhalb Tonnen schwere Gefährt vom angeforderten Spezialhubschrauber geborgen werden konnte, vergingen 90 Minuten. Die bis dato vermisste Frau konnte nur noch Tod unter dem umgekippten Boot geborgen werden. „Wir werden trotz der sprachlichen Barriere alles versuchen, der Familie der Verunglückten zu helfen, wenn sie aus Shanghai eintreffen.", so die Betreiber.

Snapper Angel Wettbewerb

Die Great Barrier Islands liegen etwa 100 Kilometer nordöstlich vor Auckland im Hauraki Golf. Noch ist das fischreiche Inselareal kein eigenes Marine-Schutzgebiet und das erfreut die Herzen der Angel-Freunde. Jedes Jahr findet hier eine richtige „Snapper Angel Competition" statt, denn der "Snapper" ist Neuseelands populärster Speisefisch. Von Booten und von Land aus versuchen die Teilnehmer ihr Glück. Die rot-goldenen Exemplare mit den blauen Punkten an der Oberseite, dem typischen Kopfprofil und den markanten Zähnen, werden zwischen 30 und 60 Zentimeter groß und können ein Gewicht von bis zu 14 Kilogramm erreichen. Der größte Fang wird prämiert und gefeiert. Doch „Snapper" gibt es nicht nur um die Great Barrier Islands, sondern überall in Neuseeland. Sie gelten bei Hobbyanglern als einer der besten Fänge und schwimmen sogar in Aucklands Hafenbecken.

Yams - die Neuseeländische Frühjahrsfrucht

Sie leuchten wieder in den Supermärkten - die Yams. Was aussieht wie eine Art gerade Ingwerwurzel in einem satten Rot-, Orangegelb- oder Pink-Ton und eine glänzende Schale hat, kommt eigentlich aus Südamerika, wo sie unter dem Namen „Oca" bekannt ist. Die Mischung aus Apfel und Kartoffel hat einen leicht süßlichen Geschmack und findet deshalb besonders bei Kindern großen Anklang. Die Wurzeln können nicht roh gegessen werden. Ohne sie zu schälen, werden die Yams gekocht wie Möhren oder Kartoffeln und die weiche Schale kann dann mit dem zarten gold-gelben Fruchtfleisch mitgegessen werden. Als Beilagengemüse oder im Auflauf liefern die Yams besonders viel Vitamin A, B6, Ballaststoffe und Kalium und sind nicht nur gesund, sondern auch ein Hingucker auf jeder Gemüseplatte.

Wallaby-Plage in Neuseeland

Eigentlich gibt es ja keine Kängurus in Neuseeland, oder doch? Mini-Kängurus, genannt Wallabies, haben sich in das kleine Örtchen Waimate, im schönen Otago auf die Südinsel, verirrt. 1870 von Siedlern eingeschleppt, vermehrten sich die Tiere ohne natürliche Feinde rasant. Mittlerweile leben hier so viele, dass sie zu einer regelrechten Plage geworden sind und in die gleiche Kategorie wie Hasen und Opossums eingeordnet werden.

Die Bewohner von Waimate drehen jetzt kurzerhand den Spieß um und machen sich ihre Plage zunutze. Jedes Jahr im März zieht das "Waimate Wallaby Hunt"-Fest Hunderte von Jägern und Touristen an. Die possierlichen Tiere sind dann zum Abschuss freigegeben und der größte Fang wird sogar noch prämiert. Dieses Jahr

erlegten 220 Jäger etwa 2.000 Tiere. Der Ort hat sich zudem ganzjährig auf die Mini-Kängurus eingestimmt: In den Restaurants werden alle möglichen und unmöglichen Wallaby- Gerichte angeboten. Ganz oben auf der Speisekarte steht in guter Neuseeland-Tradition der berüchtigte Wallaby-Pie.

Musiktherapie auch in Auckland

Was bislang in Neuseeland völliges Neuland war, ist eine weitere Errungenschaft im neuseeländischen Gesundheits-Sektor: 2004 eröffnete die Sängerin und Komponistin Hinewehi Mohi zusammen mit ihrem Mann George das Raukatauri Music Therapy Centre (RMTC) in Auckland. Ihre eigene Tochter Hineraukatauri leidet an Kinderlähmung. Die hoffnungsvollen Eltern reisten 1999 mit ihr nach London, um eine Musiktherapie zu machen. Mit großem Erfolg wurde das Leiden des eigenen Kindes gelindert. Da beschlossen die Eltern, diese weltweit neue Form der Therapie von verhaltensgestörten oder behinderten Kindern auch in ihre Heimat nach Neuseeland zu bringen. In dem 2004 errichteten Zentrum konnte seither unzähligen Kindern geholfen werden. Mittlerweile kümmern sich sogar vier Musiktherapeuten um über 100 Kinder pro Woche. „Der Erfolg gibt uns recht und wir sind stolz, nun auch anderen Kranken helfen zu können!"

Air New Zealands Antwort in der Carbon-Debatte

Air NZ will den Benzinverbrauch und den CO2-Ausstoß seiner Flotte drastisch reduzieren, um die Flugpreise attraktiv zu halten. Die Zahl der Touristen, die nach NZ reisen, ist trotz der Carbon-Debatte im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. In den Zeiten hoher Spritpreise und der CO2-Kritiker, in denen viele Touristen sich auf nähere Urlaubsziele beschränken, ist dies fast eine Sensation. Um den Trend weiter aufsteigend halten zu können und ein positives Zeichen zu setzen, will Air New Zealand bei den eigenen Maschinen nun eine völlig neue Technik einsetzen. Sogenannte „Winglets" an den Flügeln sollen den Luftwiderstand verringern. Zudem werden in Schweden gefertigte Luftentfeuchter helfen, jedes Flugzeug von etwa 200 Kilogramm Wasserballast zu befreien und somit Treibstoff zu sparen.

Tiger-Drillinge in Auckland

Der Zoo von Auckland kann sich glücklich schätzen: Erst erblickte das Giraffenbaby Ntombi die Welt, kurz darauf drei kleine Sumatra Tiger. Zehn Jahre hat der Tierpark darauf gewartet, dass sich Oz und Molek erfolgreich paaren, denn Sumatra Tiger sind ein bedrohte Tierart, dasFortpflanzen in Gefangenschaft äußerst selten. Erst erfreuten die drei kleinen plüschigen und drolligen Wollknäuel die Pfleger und jetzt wurden die Drillinge voller Stolz auch der Öffentlichkeit präsentiert. Der jüngste Nachwuchs bescherte dem Zoo einen riesigen Besucherzustrom. Insgesamt gibt es weltweit 160 Sumatra Tiger in Gefangenschaft und nur noch etwa 400 in freier Wildbahn. 

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